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Polizist bestreitet Ku-Klux-Klan-Verbindungen

Stuttgart (dpa) - Der ehemalige Zugführer der 2007 erschossenen Polizistin Michèle Kiesewetter bestreitet Medienvorwürfe, er sei Mitglied des rassistischen Ku-Klux-Klans gewesen und habe Tipps an das mörderische NSU-Trio gegeben. Es handle sich um eine Verwechslung, sagte er der «Heilbronner Stimme». Kiesewetter war nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft ebenso wie neun Migranten von der Neonazi-Terrorzelle NSU erschossen worden. Das baden-württembergische Innenministerium hatte bestätigt, dass zwei Polizisten Verbindungen zum Ku-Klux-Klan gehabt haben und noch im Staatsdienst seien.

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