weather-image
25°

Polizeikontrolle: Rumänen verteilen Goldschmuck auf der Autobahn

2.0
2.0
Bildtext einblenden
Foto: dpa/Symbolbild

Bei der Fahrt zur Polizeidienststelle warfen in der Nacht auf Montag drei Rumänen Goldmünzen, Schmuck, Ringe und Ketten aus dem Fenster, um eine Straftat zu vertuschen. Im Auto fand die Polizei dann noch weitere 200 Münzen.


Die Schleierfahnder der Polizei Rosenheim stoppten in der Nacht auf Montag im Bereich Irschenberg einen Opel Zafira mit rumänischem Kennzeichen. Die Insassen – drei Rumänen im Alter von 24 bis 32 Jahren – waren laut eigenen Angaben auf der Rückfahrt von der Schweiz in ihr Heimatland.

Anzeige

Bei der Überprüfung des Fahrers fanden die Beamten ein iPhone 6, das schon seit Monaten in Niedersachsen als gestohlen gemeldet ist. Dieser behauptete, er habe das Smartphone im Internet günstig erworben.

Die Polizisten lotsten die Rumänen zur Dienststelle nach Raubling. Noch bevor die Beamten das Gepäck genauer durchsuchen konnten, meldete eine Streifenbesatzung der Bundespolizei Rosenheim, dass der Beifahrer des rumänischen Fahrzeugs drei Socken aus dem Auto geworfen hatte. Die Streife sammelte die Socken am Rande der Autobahn ein. Sie wären prall gefüllt mit Goldmünzen, Goldringen, Ketten und Ohrschmuck.

Die Rumänen gaben an, dass sie nichts davon wüssten. Die Polizisten nahmen den drei Fahrzeuginsassen nur ab, dass ihnen der „Goldschatz“ im Gesamtwert von mehreren tausend Euro nicht gehöre. Im Fahrzeug wurden noch zwei weitere mit über 200 Schweizer Münzen gefüllte Beutel gefunden.

Das iPhone und die Wertsachen wurden sichergestellt und gegen die drei Rumänen wurde Anzeige wegen des Verdachts der Bandenhehlerei erstattet. Die Kripo Rosenheim übernahm die Ermittlungen. Vermutlich stammt die Beute aus Wohnungseinbrüchen in der Schweiz.