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Politiker fordern nach Flüchtlingsdrama Umdenken

Rom (dpa) - Nach dem tödlichen Flüchtlingsdrama vor der Insel Lampedusa haben italienische Politiker ein Umdenken in der Einwanderungspolitik verlangt. Vize-Regierungschef Angelino Alfano kritisierte, dass die ganze Last der illegalen Einwanderung auf die Länder abgewälzt werde, in denen die Flüchtlinge als erstes ankommen. Staatspräsident Giorgio Napolitano forderte eine Überprüfung der Gesetze. Am Unglücksort gehen die Rettungsarbeiten weiter. 111 Leichen waren bis zum Morgen aus dem Mittelmeer geborgen worden.

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