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Politbüro und Dissidententum: «Familie Brasch»

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"Familie Brasch"
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Marion Brasch in einer Szene des Films "Familie Brasch". Foto: -/Salzgeber & Co. Medien Foto: dpa

Horst Brasch galt als ein linientreuer DDR-Funktionär. Das belastete die Beziehung zu seinen vier Kindern. Mit einem Sohn war der Konflikt besonders groß.


Berlin (dpa) - «Familie Brasch» ist ein Porträt - und doch viel mehr. Der Dokumentarfilm von Annekatrin Hendel stellt den Konflikt des linientreuen DDR-Funktionärs Horst Brasch zu seinen vier Kindern in den Fokus, von denen der Rebellen-Schriftsteller Thomas Brasch wohl der bekannteste ist.

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Die Regisseurin räumt neben dem großen Horst-Thomas-Zerwürfnis auch den beiden anderen Söhnen, Klaus und Peter, Platz ein. Zu Wort kommen außerdem Weggefährten wie Schauspielerin Katharina Thalbach, Liedermacherin Bettina Wegner oder Schriftsteller Christoph Hein. Anhand des Familienzwists erzählt Hendel von den Brüchen eines Landes, das einmal ein ganzes war, dann zwei halbe und dann wieder ein ganzes. Der Untertitel des Films: «Eine deutsche Geschichte».

Familie Brasch - eine deutsche Geschichte, Deutschland 2018, 103 Min., von Annekatrin Hendel, mit Marion Brasch, Katharina Thalbach, Christoph Hein, Bettina Wegner

Familie Brasch