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Pflanzliche Milch nichts für Kinder unter fünf

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Milch ist nicht gleich Milch: Pflanzliche Varianten wie Soja- oder Hafermilch eignen sich nicht für Kinder unter fünf Jahren. Foto: Roland Weihrauch/dpa/dpa-tmn Foto: dpa

Milch ist gut für Kinder? Das gilt nicht für alle Variationen. Kinderärzte erklären, was Kleinkinder trinken sollten - und was nicht. Aromazusätze und Zucker auf alle Fälle nicht.


Köln (dpa/tmn) - Pflanzliche Milch, aromatisierte Milch und auch andere gesüßte Getränke sollten für Kinder unter fünf Jahren tabu sein. Der Zuckerzusatz fördert Karies und trägt zu vielen Extra-Kalorien bei, ohne zu sättigen, warnt der Berufsverband für Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

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Pflanzlichen Milchalternativen fehlten oft Nährstoffe, die die Kuhmilch besitzt. Eltern sollten höchstens dazu greifen, wenn ein Kind auf Milchprodukte allergisch reagiert, laktoseintolerant ist oder die Familie unbedingt auf tierische Produkte verzichten will.

Zuvor sollten sie sich allerdings vom Kinderarzt beraten lassen, rät Hans-Jürgen Nentwich, Mitglied des BVKJ. Es komme darauf an, welcher Milchersatz ausreichend Eiweiß, Kalzium und Vitamin D enthält.

Was sollten Kleinkinder trinken?

Babys bis zu einem halben Jahr benötigen nur Muttermilch oder Säuglingsnahrung, um ausreichend Flüssigkeit zu erhalten. Auch wenn Mütter beim Stillen nicht wissen, wie viel Milch ihr Kind trinkt, ist beim Stillen meist Nachfrage und Angebot bestens aufeinander abgestimmt.

»Sollte die Mutter über die Trinkmenge beim Stillen unsicher sein, kann ein Wiegen des Säuglings vor und nach dem Stillen über die Trinkmenge Klarheit verschaffen«, empfiehlt Prof. Nentwich.

Und was sollten Kinder nach dem Stillalter trinken? Kinderärzte raten vor allem zu Wasser. Ab zwei Jahren empfehlen sie fettarme Milch. Wenn Saft, dann zu 100 Prozent Fruchtsaft ohne Zuckerzusatz, stark mit Wasser verdünnt. (www.kinderaerzte-im-netz.de)

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