Pelz-Stopp im Land Israel

Nerz
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Auf Pelzfarmen werden Tiere gehalten, um ihr Fell für Kleidung zu nutzen. Die Tiere werden dafür getötet. Foto: epa Diego Azubel/EPA/dpa Foto: dpa

Füchse, Nerze, Zobel, Hasen. Dank ihres Fells haben es diese und viele andere Tiere bei Kälte warm. Auch manche Menschen möchten diesen Vorteil nutzen.


Deswegen werden weltweit Millionen Pelztiere auf Farmen gezüchtet. Sie leben dort etwa in Käfigen, häufig unter schlechten Bedinungen. Schließlich werden sie getötet, damit ihr Fell etwa in Mänteln oder Mützen verarbeitet werden kann.

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Tierschützer protestieren seit sehr langer Zeit dagegen. Sie wollen nicht, dass Tiere wegen ihres Fells leiden und sterben müssen. Das Land Israel hat nun als erstes Land verboten, dass mit Pelzen gehandelt werden darf. Israel liegt am östlichen Mittelmeer. Ausnahmen soll es aber geben, etwa für wissenschaftliche Untersuchungen.

»Für die Pelzindustrie werden weltweit Hunderte Millionen von Tieren getötet«, sagte die zuständige Politikerin dazu. Haut und Pelze von Wildtieren für Mode zu verwenden sei aber falsch und unnötig.