Bildtext einblenden
Mit einem Festgottesdienst in der Stiftskirche wurde Pater Benno (vorne) nach zwölf Jahren aus Berchtesgaden verabschiedet. (Foto: privat)

Pater Benno feierlich aus Berchtesgaden verabschiedet

Berchtesgaden – Am »Hochfrauentag«, dem Fest der Aufnahme Mariens, verabschiedete sich Pater Benno Skwara aus dem Pfarrverband Stiftsland. Am Ende des abendlichen Festgottesdienstes in der Stiftskirche bedankte sich Pfarrer Dr. Thomas Frauenlob bei Pater Benno für seine zwölfjährige Tätigkeit im Berchtesgadener Land. 


Dabei hob er besonders sein segensreiches Wirken als Krankenseelsorger hervor. Pater Benno betreute das Berchtesgadener Krankenhaus, war aber darüber hinaus bei den Kranken in den Pfarreien des Pfarrverbandes unterwegs und ein gern gesehener Seelsorger. Wenn jemand die Nummer des Notfallhandys anrief, war meist Pater Benno am anderen Ende der Leitung und hörte sich die Fragen und Nöte der Menschen an.

Pfarrer Frauenlob betonte, dass es für einen Priester, aber besonders für einen Ordensmann, dazu gehört, immer wieder sein Kloster zu wechseln und an einem anderen Ort zu beginnen. Nach der Wahl einer neuen Provinzleitung der Franziskaner von Kattowitz war zu erwarten, dass sich das Personalkarussell zu drehen beginnt. Zudem erinnerte er daran, dass der Tod der Mutter von Pater Benno im letzten Jahr einen Einschnitt in seinem Leben darstellte, auf den er auf eigenen Wunsch mit einem Stellenwechsel reagieren wollte.

Den Dank des Pfarrverbandes drückte Pfarrer Frauenlob mit einem Geschenkkorb mit lokalen Spezereien aus Berchtesgaden aus. Aber nicht nur Essbares sollte es sein, sondern auch Dauerhaftes: »Der typische Christbaumschmuck, Berchtesgadener War, soll dich zukünftig zu jedem Weihnachtsfest an diese Jahre im Talkessel erinnern«, beschloss er seine Dankesrede.

Pater Benno wandte sich ebenfalls an die versammelte Gemeinde und brachte seine Zufriedenheit und Dankbarkeit für diese zwölf Jahre zum Ausdruck. »Ich war sehr gerne in Berchtesgaden und nehme viele gute Erinnerungen mit«, betonte er. Er gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge weg aus diesem Ort.

Seine neue Stelle in Vorarlberg im Bregenzer Wald sei landschaftlich ähnlich der Gegend unter dem Watzmann, allerdings könne er noch nicht abschätzen, ob es ihm gelingen werde, mit dem dortigen Dialekt zurechtzukommen. Er sei aber zuversichtlich, dass er sich auch in Vorarlberg wohlfühlen werde – mit Gottes Hilfe.

Im Anschluss an den Gottesdienst in der Stiftskirche war dann noch im Garten des Pfarrhauses bei Wein und Brot Gelegenheit, sich persönlich von Pater Benno zu verabschieden. Eine Gelegenheit, die zahlreiche Gottesdienstbesucher gerne annahmen.

fb