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Parfum hergestellt und ein großes Fest gefeiert

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Riecht das gut? In Grasse stellten Annalisa Fitz, Chiara Indlekofer, Konstantin Rupprecht und Kim Pröller selbst Parfum her. (Foto: Julia Wolfertstetter)

Chieming – Der Französischaustausch des Isinger Gymnasiums mit dem Collège Marie Mauron in Fayence, der nun seit sechs Jahren besteht, war auch diesmal wieder ein voller Erfolg.


Die 27 Schüler aus den siebten, achten und neunten Klassen waren zuerst auf Besuch in der Stadt Fayence im Departement Var und lernten neben der unterschiedlichen Art, den Unterricht und die Schule zu organisieren, auch durch Besuche die südfranzösische Kultur kennen. So besichtigten sie das Musée Pablo Picasso in Antibes, bekamen eine Führung durch eine biologische Olivenplantage mit eigener Olivenölproduktion in Grasse, und natürlich war in der Stadt der Düfte ein Besuch im Musée de la Parfumerie ein absolutes Muss.

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Schnitzeljagd durch das mittelalterliche Mons

Ganz besonderen Spaß hatten die Schüler beim Parfum-Workshop, bei dem sie ihren eigenen Duft kredenzen durften und bei der Schnitzeljagd durch das mittelalterliche Städtchen Mons. Viele französische Familien besuchten mit ihren Isinger Gastschülern aber auch noch Cannes, St. Tropez, St. Raphael, Nizza und sogar Marseille.

Schon einen Monat später erfolgte dann der Gegenbesuch der 25 Franzosen und ihrer beiden Lehrerinnen in Ising. Die Gäste waren begeistert vom Schulgelände, dem Blick auf den Chiemsee und auf die Berge. Besonders bemerkenswert war für die französischen Schüler wie Lehrer der unterschiedliche Schulalltag in Deutschland. In Ising können sich die Schüler frei bewegen, während die Schule in Frankreich gewöhnungsbedürftig war, da das Betreten und Verlassen des Schulgeländes nur durch ein großes vergittertes Tor möglich und nur mit passenden Schülerausweisen erlaubt ist.

Es wurden Collagen erstellt und Activity gespielt

Dennoch ist Schule in Frankreich wie auch in Deutschland ja doch nun mal ein Ort zum Lernen, und so wurden in bilingualen Gruppen Collagen erstellt, Szenen geschrieben und geprobt, Tabu und Activity mit deutschen und französischen Begriffen gespielt und sich gegenseitig die jeweils besten deutschen und französischen Musikgruppen präsentiert.

Die gemeinsamen Aktivitäten beschränkten sich aber nicht nur auf die Schule, und neben einem umfangreichen Besichtigungsprogramm gab es eine gemeinsame »fête fayençoise-bavaroise«, bei der sich Eltern, Lehrer und Schüler am reichhaltigen Buffet in der Aula trafen. Julia Wolfertstetter