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Olympia adé am Königssee und in Inzell

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Schönau am Königssee/Inzell (UK) – Erneuter Rückschlag für die Olympiabefürworter im Berchtesgadener Land und Traunstein: 2026 wird es entgegen erster Erwartungen keine Olympischen Spiele in der Region geben.


Nachdem am Freitag Nachmittag das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) die Olympiabewerbung für das Jahr 2026 zurückgezogen hat, wird das olympische Feuer folglich auch nicht über der Kunsteisbahn am Königssee und dem Eisschnelllaufstadion in Inzell flackern.

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In Königssee hätten nach dem Wunsch des Olympiabewerbers Graz die Wettbewerbe in Bob, Rennrodeln und Skeleton, in Inzell die Eisschnelllaufwettbewerbe ausgetragen werden sollen. Die Kreistage der beiden Landkreise sowie die Gemeinderäte von Schönau am Königssee und Inzell hatten bereits ihr Einverständnis erteilt.

Als Begründung für den Rückzug gab das ÖOC an: Das ÖOC muss aufgrund der derzeit herrschenden politischen Diskussionen mit großem Bedauern feststellen, dass ein klares politisches Bekenntnis beziehungsweise eine entsprechende Unterstützung durch die steirische Landesregierung – vom ÖOC von Beginn an als obligatorisch erachtet – bis heute nicht erfolgt ist. Unter diesen Umständen ist ein Projekt dieser Dimension nicht umsetz- und international kaum vertretbar. Das ÖOC habe deshalb das Internationale Olympische Komitee davon in Kenntnis gesetzt, dass "die laufenden Bewerbungsgespräche beendet werden, um keine weiteren Kosten zu verursachen."

(Foto: privat)


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