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Obama: Bei Giftgaseinsatz wären Interessen der USA berührt

Barack Obama
Obama warnte vor schnellen Forderungen nach einer militärischen Intervention in Syrien. Foto/Dan Cappellazzo Foto: Dan Cappellazzo Foto: dpa

Washington (dpa) - US-Präsident Barack Obama hat erstmals zu den jüngsten Berichten über einen Giftgaseinsatz in Syrien Stellung genommen.


Zwar seien die USA noch dabei, Informationen zu sammeln. Aber es handele sich aber «klar um ein großes Ereignis», das Anlass zu ernster Sorge gebe, sagte Obama in einem Interview des TV-Senders CNN. Bei einem Chemiewaffeneinsatz seien auch die Interessen der USA und der internationalen Gemeinschaft berührt.

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Allerdings warnte Obama vor schnellen Forderungen nach einer militärischen Intervention. Es gebe rechtliche Fragen sowie die Frage einer internationalen Unterstützung. Bei einem Einsatz ohne UN-Mandat müsse man auch die Frage stellen: «Haben wir eine Koalition, die es machbar machen würde?» Mit Blick auf die Entwicklung in Syrien und Ägypten betonte Obama, das die Zeit auslaufe. In der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus sollen nach Rebellenangaben am Mittwoch Hunderte Menschen von Regierungstruppen mit Giftgas getötet worden sein.

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