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Nowitzki und «Mavs» geht bei Utah wieder die Luft aus

Salt Lake City (dpa) - Auch Dirk Nowitzki kann die Dallas Mavericks nicht von ihrer unheimlichen Schlussschwäche befreien. Beim unnötigen 94:100 bei den Utah Jazz verspielte der NBA-Meister von 2011 erneut eine sicher geglaubte Führung.

K.o.
Dirk Nowitzki (l) lässt sich von Vince Carter aufhelfen. Die Dallas Mavericks sind derzeit sportlich am Boden. Foto: Jim Cowsert Foto: dpa

«Es sieht so aus, als würde immer wieder das Gleiche passieren: wir machen mentale Fehler», klagte der Würzburger am Montag. «Wir sind den ganzen Abend mittendrin und gegen Ende fehlt uns leider immer ein bisschen. Ich bin stolz auf die Jungs, wie wir gekämpft haben - es reicht jedes Mal nur nicht ganz.» Nach der zwölften Pleite in den vergangenen 14 Spielen wachsen nicht nur beim Basketball-Superstar die Zweifel an den Playoffchancen der Texaner.

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Der Mavs-Kapitän zeigte im zweiten Starteinsatz nach einer Knie-OP zwar schon wieder Ansätze seiner schmerzlich vermissten Führungsqualitäten, hielt sein Team mit sechs seiner 20 Punkte in den Schlussminuten im Spiel. Doch mit dem Offensivfoul Nowitzkis 32 Sekunden vor Ende war die Niederlage nicht mehr abzuwenden. «Wir spielen schon besser, wir können den Sack nur nicht zu machen. Das muss unser nächster Schritt sein», bemängelte Flügelspieler Elton Brand. Nach einer Sechspunkteführung beim 86:80 Mitte des letzten Viertels hatte sich Dallas das Spiel mit einem 0:13-Lauf aus der Hand nehmen lassen.

Trotz der aktuellen Misere darf Dallas davon ausgehen, dass Nowitzki auch den Rest seiner Karriere in Texas verbringen wird. «Ich habe niemals gesagt, dass ich getradet werden will», betonte der 34-Jährige. Die Situation mit acht neuen Spielern in dieser Saison sei «manchmal unschön, aber wir müssen uns da durchkämpfen.»

«Ich bin frustriert, dass ich zwei Monate verpasst habe», berichtete er mit Blick auf seine Arthroskopie in der Vorbereitung. «Ich bin noch nicht wieder da, wo ich sein will, deshalb ist die ganze Situation einfach nur frustrierend.»

Für die vor der Partie öffentlich geäußerte Forderung Nowitzkis, auch gegen Ende seiner Laufbahn wettbewerbsfähig sein zu wollen, äußerte Mavericks-Trainer Rick Carlisle Verständnis. «Er hat extreme hohe Standards. Das ist der Grund, warum er einer der besten zwölf Profis ist, die jemals das Spiel gespielt haben», meinte der Meistercoach. Bis Nowitzkis Rhythmus und Kondition wieder bei 95, 100 Prozent seien, müsse jeder mit Unzufriedenheit rechnen. «Wir müssen von Tag zu Tag schauen und weiter an den Dingen arbeiten, die uns helfen, uns als Basketballteam zu verbessern», sagte Carlisle.

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