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Notenbank: Griechenlands Talfahrt geht weiter

Athen (dpa) - Die Talfahrt der griechischen Wirtschaft geht ungebremst weiter. Wegen der harten Sparmaßnahmen und geringen Investitionen rechnet die griechische Notenbank (Bank Of Greece) mit einem weiteren Schrumpfen der Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr zwischen 4 und 4,5 Prozent.

Athen
Für Griechenland müsse es dringend einen nationalen Plan für Wachstum geben, fordert die Notenbank des Landes. Foto: Orestis Panagiotou Foto: dpa

Seit Ausbruch der Krise sei das Bruttoinlandprodukt (BIP) um gut 20 Prozent gefallen. Die Lage sei ähnlich dramatisch wie nach der großen Rezession im Zuge der Weltwirtschaftskrise 1929, heißt es in einem Bericht der Notenbank, der dem griechischen Parlament vorgelegt wurde.

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Es ist bereits das fünfte Rezessionsjahr. Die Arbeitslosigkeit übertrifft die 25 Prozent. Für Griechenland müsse es dringend einen nationalen Plan für Wachstum geben, fordert die Notenbank. Positive Entwicklung: Wegen der harten Sparmaßnahmen und Kürzungen habe die griechische Wirtschaft ihre Wettbewerbsfähigkeit größtenteils wieder gewonnen. Die Eckpunkte des Berichtes wurden am Montag in der griechischen Presse veröffentlicht.