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Nevilles Tagebuch: In der Hundeschule

Neville
Neville muss noch viel lernen. Foto: Insa Kohler/dpa Foto: dpa

Hallo, mein Name ist Neville. Ich bin ein schwarzer Labrador-Welpe und wohne in der Hauptstadt Berlin. Als junger Hund erlebt man fast jeden Tag Neues und Aufregendes. In meinem Tagebuch erzähle ich euch davon.


Die Schule hat angefangen! Ich und mein Mensch machen jetzt einen Kurs in der Hundeschule. Er heißt: Welpengrundkurs. Dort lernen wir all die Dinge, die ein gut erzogener Hund können muss: Sitz, Platz, Bleib, Komm, an der lockeren Leine laufen, keine Menschen anspringen und noch einiges mehr.

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Meine Menschen haben natürlich schon längst mit meiner Erziehung angefangen. Seit ich bei ihnen eingezogen bin, haben sie mir Dinge beigebracht und mir gezeigt, was ich darf und was nicht. Am besten funktioniert das, wenn sie richtiges Verhalten loben und belohnen. So stehen die Chancen gut, dass ich es noch mal richtig mache. 

Seit wir in der Hundeschule waren, hat mein Mensch beim Üben so ein lustiges Ding in der Hand. Das macht: Klick! Ich habe schnell rausgefunden, was das bedeutet. Nämlich: Ich habe etwas richtig gemacht und gleich gibt es dafür ein Leckerli. Diese Art des Lernens nennt sich Klicker-Training. Der Klicker soll den Menschen helfen, uns Hunden genauer zu zeigen, wofür wir die Belohnung bekommen.

Stell dir vor: Ich setze mich auf das Kommando «Sitz» hin. Danach kramt mein Mensch eine halbe Minute in seiner Tasche und sucht ein Leckerli. In der Zeit stehe ich dann wieder auf. Wenn ich mein Leckerli endlich bekomme, weiß ich gar nicht mehr, wofür ich belohnt werde. Fürs Setzen? Oder fürs Aufstehen? Beim Klicker-Training macht es einmal Klick, wenn ich mich setze und ich weiß: Das war richtig!