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Nein zur Bebauung des Ganghoferfelds: FDP droht mit Bürgerbegehren

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Die geplante Bebauung des Ganghoferfelds in Engedey ist der FDP Berchtesgadener Tal ein Dorn im Auge. Die Mitglieder drohten auf ihrer jüngsten Versammlung mit einem Bürgerbegehren gegen die Bebauung. (Foto:: privat)

Berchtesgaden – Die FDP-Mitglieder des Ortsverbands Berchtesgadener Tal trafen sich kürzlich zu einer turnusgemäßen Mitgliederversammlung. Dabei war neben der Europa-Wahlnachlese auch die geplante Bebauung des Ganghoferfelds ein Thema.


In der Europa-Wahlnachlase verdeutlichte Kreisrat Armin Nowak: »Wir müssen uns mit den Ängsten und Unsicherheiten vieler Menschen befassen. Genauso mit ihren Sehnsüchten und dem notwendigen Zusammenhalt der Gesellschaft.«

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Kreisvorsitzender Wilhelm Gschossmann ergänzte: »Das erfordert von uns allen Authentizität, glaubwürdige Empathie, eine vertiefte Wertedebatte und auch Verständnis für die jungen Protestierer, von denen zurzeit eine erfreuliche neue Energie in unserer Gesellschaft ausgeht, wie diffus sie im Einzelnen auch sein mag. Auf diese Jugend muss man verstärkt zugehen. Es ist immerhin sehr ermutigend, dass der Jungwähleranteil der FDP bei 8 Prozent liegt.«

Kreisrat Armin Nowak findet es großartig, dass sich die Jugend endlich mit Politik befasst und dass die Wahlbeteiligung steigt, da viele Menschen erkennen würden, dass es Freiheit und Frieden nicht zum Nulltarif gebe. Nowak: »Nicht umsonst findet auch unsere FDP-Jugendorganisation, die JuLis unter der Führung von Franz Farthofer, aktuell einen großen Zulauf.

Als Weiteres wurden aktuelle Themen im südlichen Berchtesgadener Land angesprochen, unter anderem die geplante Wohnbebauung auf dem Ganghoferfeld. Schon vor Jahren war im Gespräch gewesen, dort ein Gewerbegebiet entstehen zu lassen. Man hatte sich dann auf das Pfaffenfeld geeinigt. Die FDP-Mitglieder kritisieren: »Jetzt soll durch die Hintertür – diesmal Wohnraum für Einheimische – dieses schöne Feld zugebaut werden. Wir sagen stopp und sind auch bereit, ein Bürgerbegehren zu initiieren beziehungsweise uns einem solchen anzuschließen. fb