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Nach tödlicher Schießerei in Salzburg: Mutmaßlicher Täter in Düsseldorf verhaftet

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Tödliche Schießerei in Salzburg
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Nach der tödlichen Schießerei am 4. Juni in Salzburg wurde der mutmaßliche Täter am Samstag, den 22. Juni, in Düsseldorf verhaftet. Foto: Fmt-Pictures/Wolfgang Moser/APA/dpa

Salzburg – Der international gesuchte, mutmaßliche Mörder, der am 4. Juni in Salzburg Lehen einen Mann bei einer Schießerei getötet haben soll, wurde am Wochenende in Deutschland festgenommen. Das teilt die Salzburger Polizei mit.

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Gegen den dringend tatverdächtigen, 31-jährigen Albaner war nach umfangreichen Ermittlungen ein internationaler Haftbefehl erlassen worden. Er war seit der Tat auf der Flucht. Zunächst hatten die Behörden mit einem Phantombild nach dem Täter gesucht.

Nun wurde der 31-Jährige am Samstag in Düsseldorf verhaftet. Dort ist der Albaner von der Polizei kontrolliert und daraufhin festgenommen worden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Salzburg gibt die Salzburger Landespolizeidirektion bekannt, dass sich der international Gesuchte derzeit in Deutschland in Auslieferungshaft befindet. Die Justizbehörden klären nun den weiteren Ablauf. Der Albaner soll nach Österreich überstellt werden.

Der Verdächtige hat am Abend des 4. Juni vor einem Lokal im Salzburger Stadtteil Lehen nach einem Streit mit einem 46-jährigen Mann und seinem 24-jährigen Sohn eine Waffe gezückt und den Vater vor den Augen seines Sohnes erschossen. Auch auf den 24-Jährigen wurde geschossen. Er wurde verletzt, überlebte den Angriff aber. Zu den Hintergründen der Tat wurden nach wie vor keine Details veröffentlicht.

Wenige Tage nach der Tat hatte ein Passant in Salzburg-Lehen eine Faustfeuerwaffe gefunden und diese der Polizei übergeben. Die Pistole der Marke Glock weist ein Kaliber von neun Millimetern auf. Bei der anschließenden kriminaltechnischen Untersuchung wurden Täterspuren an der Waffe gesichert. Ein waffentechnischer Abgleich und die abschließende Auswertung beim Bundeskriminalamt hat schließlich ergeben, dass es sich bei dieser Faustfeuerwaffe um die Tatwaffe vom 4. Juni handelt.

red/fb