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Nach schmerzhafter Beinverletzung vom Jenner gerettet

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Foto: BRK BGL
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Bischofswiesen/Schönau – Die Bergwachten waren neben mehreren Einsätzen in den heimischen Skigebieten diese Woche wieder bei drei Einsätzen im freien Gelände gefordert.


Am Donnerstag kurz nach 14.30 Uhr ging ein Notruf aus dem Lattengebirge ein, wo eine Gruppe Schneeschuhwanderer unterwegs war; ein 69-jähriger Tourist war so erschöpft, dass er selbst nicht mehr absteigen konnte. Die alarmierte Reichenhaller Bergwacht rückte über Winkl mit dem All-Terrain-Vehicle (ATV) aus – zeitgleich flog der Notarzthubschrauber „Heli 1“ aus Waidring an, da alle anderen regionalen Hubschrauber-Stationen unterhalb der Inversionsnebeldecke (rund 1.200 Meter) lagen. Die Besatzung konnte den Mann zwischen Karkopf und Dreisesselberg finden und per Rettungstau aus dem Hang fliegen. Er wurde anschließend zum Krankenhaus Sankt Johann gebracht, da alle anderen bayerischen Kliniken im Nebel lagen. Die restliche Gruppe konnte ohne Hilfe zu Fuß absteigen.

Am Mittwoch gegen 23.30 Uhr wurde die Bergwacht Ramsau alarmiert, da sich zwei Bergführer-Anwärter nach einer winterlichen Watzmann-Überschreitung nicht zurückgemeldet hatten. Die Retter rückten mit dem ATV ins Wimbachgries zur Suche aus und fanden die beiden dann gegen 0.30 Uhr oberhalb der Grieshütte - es lag keine Notlage vor; sie waren aufgrund der schwierigen Verhältnisse nur später dran und wurden anschließend ins Tal gebracht. Der Einsatz dauerte bis 1.30 Uhr.

Am Dienstag kurz nach 8.20 Uhr ging ein Notruf vom Jenner ein, wo ein 48-jähriger Mann mit einer schmerzhaften Beinverletzung unterhalb der Bergstation Hilfe brauchte. Die Bergwacht Berchtesgaden und die Berchtesgadener Notärztin versorgten den Patienten und brachten ihn per Motorschlitten zur Bergstation; von dort aus wurde er per mit der Bahn ins Tal gefahren, an eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übergeben und zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Berchtesgaden eingeliefert. Leitner, BRK BGL

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