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Nach Razzia: Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs

Frankfurt/Main/Gießen (dpa) - Nach der bundesweiten Razzia wegen Kinderpornografie werden fünf Männer verdächtigt, Kinder schwer missbraucht zu haben.

Kindesmissbrauch
Beschädigte Kinderpuppen, aufgenommen bei einem Puppenrestaurator in Kaufbeuren. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ Symbol Foto: dpa

Es gehe um drei Männer aus Berlin im Alter von 37, 46 und 49 Jahren sowie um einen 49-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen und einen 47-Jährigen aus Niedersachsen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch mit.

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Der Verdacht bestehe wegen entsprechender Beiträge im Internet. Bei der Razzia am Dienstag seien deutschlandweit die Wohnungen von 115 Verdächtigen durchsucht worden. Die Ermittlungen richteten sich gegen die Nutzer eines Internetforums für Homosexuelle; in zwei Untergruppen sei es um Kindesmissbrauch und Kinderporno-Tausch gegangen.