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Nach Flugzeugabsturz am Bogenhorn: Unglücksursache ermittelt

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Schneizlreuth: Unglücksursache nach Flugzeugabsturz am Bogenhorn bekannt
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Das Bild der Polizei vom August zeigt das Wrack der Cessna an der Absturzstelle. (Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Schneizlreuth – Nach dem tragischen Flugzeugabsturz, der am 22. August am Bogenhorn für einen einheimischen Piloten tödlich endete, ist nun nach langwierigen Ermittlungen die Ursache für das Unglück bekannt.

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Auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts sagte Polizeisprecher Stefan Sonntag vom Präsidium in Rosenheim, die Auswertung aller Daten habe ergeben, dass die Ursache ein »menschlicher Fehler« ist, vermutlich eine Fehleinschätzung des Piloten. Für technisches Versagen habe es während der Untersuchungen keine Hinweise gegeben.

Der 51-jährige Pilot aus Grabenstätt war im August mit seiner Cessna auf dem Rückflug von St. Johann in Tirol nach Salzburg, als die Maschine vom Radar der deutschen Flugsicherung verschwand und unterhalb des Gipfels des Bogenhorns im Schneizlreuther Melleck abstürzte.

Nach tödlichem Flugzeugunglück: Ursachensuche und Ermittlungen laufen

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Aufgrund des schlechten Wetters und des unzugänglichen Geländes in der Region zwischen dem Sonntagshorn und dem Ristfeuchthorn war die Suche kompliziert. Die Wrackteile der blauen Cessna wurden erst einen Tag später gefunden.

Unzählige Einsatzkräfte von Polizei, Bergwachten und BRK waren mit bis zu fünf Hubschraubern gleichzeitig an der großangelegten Suche im hochalpinen Gelände beteiligt. Bereits sehr früh ging die Polizei davon aus, dass das einmotorige Kleinflugzeug abgestürzt sein musste, da es nicht mehr auf dem Radar zu finden war und Zeugen einen lauten Knall gehört hatten. Die Bergung konnte erst Tage später durchgeführt werden.

Bilder vom Sucheinsatz am Unglückstag:

vew/red


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