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Musiker Stoppok: Erst Shitstorm, dann Jubel

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Musiker Stefan Stoppok feiert mit seinem 18. Studioalbum den höchsten Charts-Einstieg seiner Karriere. Foto: Christophe Gateau/dpa Foto: dpa

Musikalisch läuft es gut für den Sänger und Songwriter Stoppok. Mit seinem 18. Studioalbum ist ihm der höchste Charts-Einstieg in seiner Karriere gelungen.


Hamburg (dpa) - Erst hat Sänger und Songwriter Stoppok (63) einen Shitstorm kassiert, nun kann er jubeln. Mit seinem 18. Studioalbum »Jubel« schaffte er es auf Position vier der Charts.

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Es ist der höchste Charts-Einstieg seiner vier Jahrzehnte umspannenden Karriere und sein Debüt in den Top Ten. »Erst als der Titel schon stand, ist mir eingefallen, dass es 40 Jahre seit meiner ersten Platten-Veröffentlichung sind«, sagte Stoppok der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. »Ich hatte mit dem Albumtitel eigentlich nur im Sinn, dass ich für mich wirklich jubeln kann: Ich mache das, was ich liebe, bin kreativ und unabhängig von musikalischen und gesellschaftlichen Strömungen. Es gibt keine Einbrüche. Da muss man sich auch mal selbst bejubeln!«

Für seine Vorab-Single »Lass sie rein« hatte der in Hamburg geborene und in Essen aufgewachsene Künstler einen Shitstorm auf YouTube kassiert: Song und Video sind ein Statement für die Seenotrettung im Mittelmeer. Die Zeile sei ihm wie alle seine Songs »zugeflogen«. »Ich hatte dieses Bild im Kopf: Wenn ich sehe, da sterben welche, diskutiere ich in dieser Situation doch nicht, wen ich reinlasse und wen nicht. Dann schreie ich doch von hinten nach vorn: «Lass sie alle rein!» Und dann gucken wir weiter. Das war die Geschichte«, meint Stoppok, den die Heftigkeit der Reaktionen aus dem rechten Lager dann doch überrascht hat: »Wenn ich als Künstler einen Song nicht mehr mache, weil ich Angst vor der Reaktion habe, dann ist Deutschland wirklich verloren. Deswegen war irgendwann klar: Ich muss das machen, es riskieren.«

Ab 4. März ist Stoppok auf ausgedehnter »Jubel«-Tour, mit Band wird er dann unter anderem in Berlin, München, Frankfurt, Köln und Hamburg auftreten.

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