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Musik, Wald und Begegnungen

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Kunstwerke von Monika Liane Dietz. Links ist das jüngst entstandene, farbenprächtige Acrylbild »Eingang eines Waldes in Grabenstätt-Oberaschau« zu sehen. (Foto: Müller)

Zum zweiten Mal nach 2014 stellt Künstlerin Monika Liane Dietz in der Schlossökonomie Grabenstätt ihre Bilder und Kunstwerke aus. Die sehenswerte Ausstellung »Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen« läuft noch bis 11. März.


»Wir haben nun wieder das Glück, die über die Jahre geschaffenen Kunstwerke von Monika Liane Dietz sehen zu können«, freute sich Bürgermeister Georg Schützinger bei der Ausstellungseröffnung. Er wünschte der seit einigen Jahren in Grabenstätt lebenden Künstlerin viele begeisterte Besucher und dankte Marion Wagner und Christina Berger von der Tourist-Information für die organisatorische Vorarbeit. Dietz lobte besonders die Unterstützung durch ihren Sohn, den Chiemgauer Naturfilmer Stefan Erdmann, und durch Alois Ambs beim Aufbau der Ausstellung.

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In ihren ausgestellten Acrylbildern beschäftigt sich Dietz mit den Themen Musik, Wald und Begegnungen. Ihre in den letzten zwei Jahren entstandenen Bleistiftzeichnungen zeigen Porträts von bekannten Persönlichkeiten wie Johann Wolfgang von Goethe, Helmut Schmidt, Mahatma Gandhi, Albert Einstein und Nelson Mandela sowie heimische Landschaften und Ansichten der Städte Salzburg und Traunstein und von Grabenstätt. Ins Auge stechen auch Dietz' kreative Collagen mit Blättern und mit Holz, ihre magischen Skulpturen aus Gips, ein Vogelnest in einem Baumstamm und ihre feinen Tutanchamun-Hommagen.

Dietz zeichnet und malt bereits seit ihrer Jugend und ihrer Leidenschaft ist sie über viele Jahrzehnte treu geblieben. Inspirieren lässt sie sich nach eigener Aussage bei ausgedehnten Spaziergängen in den heimischen Wäldern und auf Reisen. Afrika hat es ihr besonders angetan. Ihr Zeichenblock ist immer dabei. Falls sie den Fotoapparat vergisst, kann sie sich auf ihr fotografisches Gedächtnis verlassen. »Zuhause zeichne und male ich dann stundenlang ins Reine und bin in einer anderen Welt«, so Dietz. Sie wünsche sich, dass die Menschen öfters raus in die Natur gehen und diese mehr achten und wertschätzen.

Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von der jungen Musikgruppe »Fingergspui« mit Jakob Baumgartner (Tenorhorn/Ziach), Maxi Rath (Ziach) und Katharina Rath (Harfe). Geöffnet ist die Ausstellung noch bis 11. März montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr und samstags und sonntags von 13 bis 15 Uhr. Die Künstlerin wird in dieser Zeit so oft wie möglich im Schlossökonomie-Saal präsent sein und für Fragen und anregende Gespräche zur Verfügung stehen. Markus Müller