Kämpferin Harley Quinn
Bildtext einblenden
Kämpferin Harley Quinn ist nur eine von vielen Warner-Charakteren, mit denen man sich in «MultiVersus» in den Kampf stürzen kann. Foto: dpa
Tom & Jerry und Superman?
Bildtext einblenden
Tom & Jerry und Superman? So eine Partie in «MultiVersus» kann schnell ein Prominentenauflauf werden. Foto: dpa
Bunte Kämpfertruppe
Bildtext einblenden
«MultiVersus» hat mit seiner bunten Kämpfertruppe schon rund 10 Millionen Spieler während der offenen Beta-Phase angelockt. Foto: dpa
Kostenlos zu installieren
Bildtext einblenden
«MultiVersus» ist kostenlos zu installieren, für Spielfiguren, Boni oder In-Game-Währung muss aber echtes Geld fließen. Foto: dpa

»MultiVersus«: Frische Kampf-Action in Smash-Bros-Manier

Berlin (dpa/tmn) - »MultiVersus« erinnert an die beliebte »Smash Bros.«-Reihe, bringt mit einem Fokus auf Charakter-Duos aber auch eigene Ideen in das zeitlose Genre. Die Open Beta wurde schnell zum Hit.


Auf der Suche nach dem Kampfspiel schlechthin werden viele Gamer schnell auf Nintendos »Super Smash Bros.«-Reihe kommen. Viele Kopien sind in der Vergangenheit schon gescheitert, nun versucht sich »MultiVersus« an dem zeitlosen Konzept.

Tatsächlich verbinden die beiden Spiele viele Gemeinsamkeiten. In verschiedenen Arenen tritt man nach Wahl entweder alleine oder in Zweier- und Viererteams gegeneinander an. Auch das Ziel ist dasselbe: Den Gegnern mit gut kombinierten Angriffen so viel Schaden zuzufügen, bis diese hochkant aus der Arena herausfliegen.

Arya Stark statt Klempner Mario

Statt Nintendo-Charakteren wie Mario, Link, oder Fox stehen Figuren aus dem Repertoire von Warner Bros. bereit. Eine Auswahl: Bugs Bunny und Tom & Jerry, Superhelden wie Superman und Wonder Woman, aber auch Arya Stark aus »Game of Thrones«. Mit Basketballstar LeBron James in seiner Rolle aus »Space Jam« kam zuletzt sogar eine echte Person hinzu.

Trotz der Ähnlichkeiten zu »Smash Bros.« bringt »MultiVersus« auch viele eigene Ideen ein. Charaktere sind in Klassen wie Tanks oder Assassine eingeteilt. Deren unterschiedliche Eigenschaften und Fähigkeiten lassen sich in Zweierteams perfekt kombinieren. Nett ist auch der Crossplay-Support, womit auch Spieler verschiedener Plattformen im Multiplayer mit- und gegeneinander antreten können.

Kostenlos - aber Geld kann man trotzdem ausgeben

Mit zehn Millionen Spielerinnen und Spielern in der offenen Beta erweist sich »MultiVersus« schon jetzt als Hit, und wurde auch im E-Sport beim beliebten Kampfspiel-Turnier Evo bereits gespielt. Ein guter Start - auch wenn es von der Zeitlosigkeit von »Smash Bros.« noch etwas entfernt ist.

»MultiVersus« ist kostenlos für PC, PlayStation und Xbox zum Download verfügbar. Zusätzliche Charaktere und die spielinterne Währung Gleamium können durch In-Game-Käufe erworben werden. Eine wechselnde Auswahl steht jederzeit kostenlos bereit.

Die Kosten der In-App-Käufe liegen zwischen knapp 5 Euro für ein paar Punkte Gleamium und 100 Euro für ein Deluxe-Founders-Pack mit 30 Spielfiguren-Ticket, diversen Boni und 2500 Gleamium-Punkten.

Trailer von »MultiVersus«

© dpa-infocom, dpa:220816-99-408459/3