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München besiegt Augsburg: Traumfinale gegen Mannheim perfekt

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Die Münchner Spieler feiern einen Treffer gegen das Team von Augsburg. Foto: Matthias Balk/dpa Foto: dpa

Red Bull München steht im Endspiel um die Eishockey-Meisterschaft - dort wartet Mannheim zum Gigantenduell. In einer historisch langen Playoff-Serie wehrte der Titelverteidiger den Angriff von Augsburg ab und brachte die Panther um den Außenseiter-Coup.


München (dpa) - Im längsten Playoff-Duell der Deutschen Eishockey Liga hat sich Red Bull München zum Sieg gekämpft und das Traumfinale gegen die Adler Mannheim perfekt gemacht.

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Der Titelverteidiger bezwang starke Augsburger Panther im entscheidenden siebten Halbfinalspiel mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) und wahrte die Chance auf den vierten Meistererfolg in Serie. Vom 18. April an kommt es zum finalen Kräftemessen der zwei Top-Teams der Saison. Den tapferen Augsburgern blieb ein Happy End verwehrt, als Belohnung einer famosen Saison steht aber die Teilnahme an der Champions League im Herbst.

»Ich glaube, dass wir heute den größeren Willen hatten«, sagte Münchens Torhüter Danny aus den Birken bei Magentasport. »Die ganze Serie war Wahnsinn und hat tierisch Spaß gemacht.« Kapitän Michael Wolf, der nach den Finals seine Karriere beendet, meinte: »Respekt an Augsburg, sie haben uns alles abverlangt.« Panther-Trainer Mike Stewart resümierte: »Leider war es in Spiel sieben einen Tick zu wenig. Wir waren nah dran. Ich bin massiv enttäuscht, weil mehr drin war. Aber wie sich die Mannschaft bemüht hat, war bombastisch gut.«

Vor 6142 Zuschauern sorgten Mads Christensen (16. Minute) und Patrick Hager (26.) mit ihren Toren für den verdienten Erfolg der Münchner, die das Spiel kontrollierten und anders als in den Partien eins und drei ohne XXL-Verlängerung auskamen. Mit insgesamt 504:46 Minuten war die Serie, die zweimal in eine dreimalige Verlängerung gegangen war, dennoch die längste in der Playoff-Geschichte der DEL.

»Ich denke, die Serie München gegen Augsburg ist eine super Werbung für das Eishockey«, sagte Mannheim-Routinier Marcel Goc. Der Stürmer hatte gut reden: Während er mit den Adlern ein klares 4:0 gegen Köln feierte und seit einer Woche Kraft sammeln konnte für das Finale, hatte München in fast achteinhalb Playoff-Stunden Schwerstarbeit zu verrichten. Aber selbst Adler-Coach Pawel Gross meinte am Dienstag, dass die Kondition in den Playoffs kaum eine Rolle spiele.

Das bewiesen München und Augsburg, die sich wie schon in den ersten sechs Duellen mit höchster Intensität duellierten. Dabei war der Titelverteidiger wieder tonangebend und deckte Panther-Goalie Olivier Roy mit Schüssen ein. Weil der Torhüter einen Versuch von Olympia-Medaillengewinner Yannic Seidenberg nach vorne abprallen ließ, konnte Christensen im ersten Abschnitt die Führung erzielen.

»Wir müssen eine Lösung finden«, forderte Augsburgs Henry Haase in der Drittelpause bei Magentasport. Just als der Außenseiter zu etwas Entlastung kam, fiel das 2:0: Einen Pass vor das Tor von Hager lenkte Verteidiger Braden Lamb mit dem Schlittschuh ins eigene Tor. Der Defensiv-Routinier hätte das Malheur ausmerzen können, sein Assist konnte Matt White vor dem leeren Tor aber nicht kontrollieren (32.). Danach rettete Münchens Goalie Danny aus den Birken dreimal gegen Adam Payerl (38.), den Doppeltorschützen vom 2:0 in Spiel sechs. Im Schlussabschnitt zeigten die Panther in letztes Aufbäumen, konnten das Spiel gegen abgezockte Gastgeber aber nicht mehr drehen.

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