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Mit Roboter und Laser unter Wasser

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Forschung im See
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Der gelbe Kasten ist ein Roboter, der Forschern hilft, den See zu erkunden. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/ZB Foto: dpa

Ein großer gelber Kasten taucht in den See ab. Am Ufer steht ein Forscher vor einem Steuerpult mit Bildschirm. Damit dirigiert der Mann den Kasten durch die Tiefe des Sees. Denn das Gerät ist ein Roboter.


Die Forscher vermuten im Süßen See im Bundesland Sachsen-Anhalt eine Art Schatz. Dort soll sich eine 3000 Jahre alte Grabanlage befinden. Auch die Reste einer mittelalterlichen Siedlung könnten sich dort finden.

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Taucher haben schon einige Überreste wie etwa Schalen aus Keramik in dem See gefunden. Doch in der Tiefe können sie kaum etwas sehen. Deshalb hilft nun der Roboter mit seiner Messtechnik weiter. Mit einem Laser kann der den Grund des Sees abtasten.

Auf diese Weise können die Forscher viel besser die Strukturen unter Wasser untersuchen und etwa Hinweise auf Gebäude finden. Die Fachleute vermuten: Der See war vor langer Zeit Jahren fast ausgetrocknet und füllte sich erst vor etwa 600 Jahren mit Wasser.