Mit Haftbefehl gesucht: Bundespolizei bringt 48-Jährigen für 72 Tage hinter Gitter

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Foto: Symbolbild Bundespolizei

Freilassing – Die Bundespolizei hat am Sonntag, 14. März, bei Grenzkontrollen am Bahnhof Freilassing einen mit Haftbefehl gesuchten Deutschen festgenommen und ins Gefängnis gebracht. Der Mann hatte zudem einen gefälschten Führerschein dabei.


Bundespolizisten kontrollierten am Sonntagabend einen 48-jährigen Deutschen am Bahnhof Freilassing, der im Zug von Salzburg nach München unterwegs war. Als die Beamten die Personalien des Reisenden überprüften, erkannten sie, dass die Staatsanwaltschaft Augsburg mit zwei Haftbefehlen nach ihm suchte.

Der 48-Jährige war im Jahr 2017 wegen Betrugs zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die er nie bezahlt hatte. Auch ein drei Jahre zurückliegendes Bußgeld hatte der Mann nicht getilgt. Die Bundespolizisten fanden außerdem einen gefälschten niederländischen Führerschein in seinen Taschen.

Da er seine Justizschulden auch diesmal nicht begleichen konnte, brachten die Beamten den 48-Jährigen in ein Gefängnis. Dort wird er für 72 Tage seine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.

Die Bundespolizei ermittelt wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen gegen den Mann. Da er mit einem abgelaufenen Personalausweis verreist war, erwartet ihn zusätzlich ein Bußgeld.

fb/red