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Mit der Rausch-Brille Erfahrung gesammelt

Traunstein. Muss die Beschäftigung mit der Suchtproblematik immer belehrend und todernst sein? Keineswegs. Sie kann auch spielerisch und unterhaltsam sein. Das konnten die Jugendlichen erfahren, die nun den Suchtpräventionstag an der Beruflichen Oberschule Traunstein erlebten.

Im Lichthof der Schule bauten Agnes Hallweger und Sophia Jaritz von der Suchtberatungsstelle der Caritas in Traunstein zusammen mit ihrer Suchtpräventionshelferin Theresa Baumann ihren Stand auf. Hier konnten sich die angehenden Abiturienten in den Pausen ganz zwanglos über alle Fragen der Sucht informieren. Mehrere Rätsel zu verschiedenen legalen und illegalen Drogen, die nicht selten mit ihren entlarvenden und provozierenden Fragen Heiterkeit auslösten, räumten mit vielen verharmlosenden Volksweisheiten auf.

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Mit speziellen Rausch-Brillen konnte jeder in einem Geschicklichkeitsspiel selbst die Erfahrung sammeln, wie gefährlich eingeschränkt die Wahrnehmungsfähigkeit unter Drogeneinfluss ist. Viele verließen danach sehr nachdenklich den Parcours.

Angeregt durch solche amüsanten Aktionen blieben dann doch immer wieder Schülerinnen und Schüler, soweit es der Unterricht erlaubte, länger an den Ständen. Hier fanden sie in den Caritas-Mitarbeiterinnen kompetente Gesprächspartner, die auf drängende Fragen eingehen oder auf Hilfsangebote verweisen konnten. Für tiefer gehende, persönliche Probleme stand auch Andreas Nikol als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Mitarbeiter in der Schulleitung hatte als Suchtpräventionsbeauftragter der Schule diese Veranstaltung organisiert. Er konnte zudem auf seine Gesprächsbereitschaft über diesen Tag hinaus verweisen. Die Schüler konnten auch Informationsmaterial mitnehmen.