MINT-Akademie findet wieder statt

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Die Abschlussveranstaltung, wie hier in der Geschäftsstelle der Sparkasse Berchtesgadener Land, gehört zum großen Höhepunkt der Akademie-Woche. (Archivfoto: Kilian Pfeiffer)

Berchtesgaden – Das Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land veranstaltet von Montag, 5., bis Freitag, 9. Juli, die MINT-Akademie. Die Veranstaltung, an der Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 von Gymnasien und Realschulen der Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein sowie der Städte Burghausen und Salzburg teilnehmen, findet in diesem Jahr Pandemie-bedingt in abgespeckter Form statt.


In mehreren Arbeitsgruppen werden Anfang Juli 45 Schüler zusammenkommen. Wegen Corona war die zunächst angedachte Gesamtteilnehmerzahl deutlich reduziert worden. Anfangs sollten 65 Schüler die Möglichkeit haben, an der MINT-Akademie teilzunehmen. Auf ein Freizeit-Rahmenprogramm wird dieses Jahr verzichtet, gestrichen wurden auch die Übernachtungsmöglichkeiten.

Die Themenwahl bleibt erneut breit gefächert: Pathologie, Zahlenfolgen, Kryptografie, Kälte, Hacking, Insektensterben, DNA- und chemische Analyse sowie Mikroplastik stehen auf dem Programm. Alle Themen werden von Wissenschaftlern betreut, die Schüler während ihrer Forschungsarbeit professionell unterstützt. Die Teilnehmer sollen dabei eigenständig experimentieren und forschen. Ziel ist es, Einblicke in die wissenschaftliche Projektarbeit zu gewinnen und dabei zu lernen, eigene Ergebnisse ansprechend zu präsentieren. Zahlreiche Jugendliche hatten sich im Vorfeld für die Teilnahme beworben, deutlich mehr als sich letztendlich beteiligen können.

Die MINT-Akademie gilt als Erfolgsveranstaltung des Schülerforschungszentrums Berchtesgadener Land und hat sich seit mehreren Jahren bewährt. An Naturwissenschaften interessierte Jugendliche »mit besonderen Talenten und überdurchschnittlichem Engagement«, heißt es bei den Verantwortlichen des Schülerforschungszentrums, sollen dabei gefördert werden und die Chance erhalten, sich untereinander zu vernetzen.

Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am 9. Juli präsentieren die Teilnehmer ihre Ergebnisse im AlpenCongress in Berchtesgaden. Wegen der weiterhin geltenden pandemischen Lage wird die Abschlussveranstaltung aber nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Kilian Pfeiffer