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Minister: Immer mehr Flüchtlinge finden Job oder Arbeit

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Lauf an der Pegnitz (dpa/lby) - Immer mehr Flüchtlinge in Bayern finden nach Angaben der Staatsregierung einen Job oder einen Ausbildungsplatz. So sei die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländer aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern binnen eines Jahres um 32 Prozent auf 52 100 (Stand Februar) gestiegen, berichtete der Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann (CSU) bei einem Firmenbesuch am Freitag in Lauf (Landkreis Nürnberger Land).


Gemessen an aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) nimmt der Freistaat in diesem Punkt keineswegs einen Spitzenplatz ein: Bundesweit hat die Zahl der Flüchtlinge mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zwischen Februar 2018 auf Februar 2019 sogar um 40 Prozent zugenommen - von 213 000 auf knapp 300 000. Auch diese Zahlen beziehen sich auf die acht Asyl-Hauptherkunftsländer.

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Trotz der wachsenden Zahl beschäftigter Flüchtlinge sieht Hermann den Freistaat in diesem Punkt noch nicht am Ziel. So gebe es derzeit 55 100 anerkannte Flüchtlinge im erwerbsfähigen Alter - Ausländer, die also uneingeschränkt arbeiten dürften. 13 200 davon seien arbeitslos gemeldet. »Sie sind es, um die wir uns bei der Vermittlung von Arbeit in erster Linie kümmern müssen«, gab der Minister zu bedenken. Er sei daher froh, dass die Förderung der vom Freistaat finanzierten Jobbegleiter und Ausbildungsakquisiteure für Flüchtlinge weiterhin gesichert sei.

Pressemitteilung des bayerischen Innenministeriums