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Heimischer Leichtathletik-Nachwuchs bei den Titelkämpfen am Start: Ruhpoldinger im Diskuswurf souverän – Platz drei für David Schweiger

Michael Wagenbauer krönte sich zum Süddeutschen Meister

Mit einer Gold- und einer Bronzemedaille sowie einigen persönlichen Bestleistungen kehrten die heimischen Leichtathleten von der Süddeutschen Meisterschaft der Altersklasse U 23 bis U 16 in Augsburg zurück.

Eine Galavorstellung zeigte Michael Wagenbauer vom SV Ruhpolding im Diskuswurf. Mit einer ausgezeichneten Weite von 48,69 Meter wurde er souverän Süddeutscher Meister, obwohl aufgrund eines Gewitters erschwerte Wettkampfbedingungen herrschten. Am Ende hatte Wagenbauer, der auch frisch gebackener Bayerischer Meister in dieser Disziplin ist, vier Meter Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

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Darüber hinaus ging der junge Ruhpoldinger Nachwuchsathlet im Kugelstoßwettbewerb an den Start. Auch hier verbesserte Wagenbauer seine bisherige Bestleistung auf 12,39 Meter, was die Teilnahme am Endkampf bedeutete. In einem sehr starken Teilnehmerfeld belegte er am Ende Rang sieben.

In der Juniorenklasse startete Johanna Feil im Diskuswurf für den SV Ruhpolding. Nach zuletzt technischen Problemen – zudem plagte sie eine Rückenverletzung – zeigte sie sich wieder verbessert und warf die Scheibe auf 36,39 Meter. Diese Weite reichte für den Endkampf, in dem sie Achte wurde.

Von der LG Festina Rupertiwinkel hatten sich drei Aktive für die Titelkämpfe qualifiziert. Sigrun Häusl (TSV Waging) erreichte im Speerwurf im ersten Versuch sichere 32,31 Meter. Nach zwei Fehlwürfen verpasste sie den Endkampf und wurde Elfte.

Nur knapp am Podestplatz schrammte Lisa Schmid (TV Laufen) über 800 Meter vorbei. Dabei wurde sie – auf Silber-Kurs liegend – erst auf den letzten Metern noch von zwei Konkurrentinnen überholt. Mit 2:23,87 Minuten verbesserte sie ihre bisherige persönliche Bestleistung um mehr als zweieinhalb Sekunden und wurde bravourös Vierte.

David Schweiger zeigte im Speerwurf-Wettbewerb zunächst Nerven, konnte nur zwei Fehlwürfe verbuchen. Erst mit dem allerletzten Versuch konnte sich der Leichtathlet vom TV Laufen für den Endkampf qualifizieren.

Dort zeigte er sein Können und warf den Speer auf 47,13 Meter. Das bedeutete neue persönliche Bestweite – und die Bronzemedaille.