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Obermeister Wolfgang Petry warb für eine verstärkte Zusammenarbeit in der Innung. (Foto: Wittenzellner)

Metall-Innung Traunstein-Berchtesgadener Land wirbt um Mitglieder und Auszubildende

Stabile 69 Mitgliedsbetriebe konnte die Metall-Innung Traunstein-Berchtesgadener Land zum Stichtag 31. Dezember des vergangenen Jahres aufweisen. Obermeister Wolfgang Petry sagte zu Beginn seiner Ausführungen im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Bildungszentrum der Handwerkskammer, dass die Innung aber langfristig wachsen und mehr Auszubildende gewinnen müsse, um das dauerhafte Überleben der Innung und damit auch der Betriebe zu sichern. 


Petry blickte voraus auf den Verbandstag, den die Innung im kommenden Jahr schwerpunktmäßig im Berchtesgadener Land in der Woche vor Pfingsten vom 25. bis 27. Mai ausrichten wird. Er wies darauf hin, dass eine solche Veranstaltung nicht alleine vom Obermeister, seinem Stellvertreter und dem Vorstand gestemmt werden könne. Erforderlich sei, die Aufgaben zu teilen. Die Innungsmitglieder seien aufgerufen, mitzuarbeiten und Ideen einzubringen. »Wir wollen das richtig groß aufziehen«, machte Petry seinen Anspruch deutlich.

Der stellvertretende Obermeister Fritz Graßl ging auf die groben Planungen für den Verbandstag ein. Er warb dafür, dass die heimischen Innungsmitglieder möglichst komplett mit dabei sind: »Das ist unsere Feier.«

Wolfgang Petry lobte alle, die sich im Rahmen der Gesellenprüfung engagiert haben. Die Innung arbeite gut mit der Kreishandwerkerschaft zusammen, die unter anderem viele administrative Tätigkeiten für die Innungen erledige. Und auch die Fördermitglieder der Innung bekamen ein Extra-Lob vom Obermeister.

Bei der Berufs-Informations-Messe (BIM), die in der Zeit vom 18. bis 20. Oktober im Bildungszentrum der Handwerkskammer stattfindet, sei es wichtig, dass die Innungsmitglieder auch hier zusammenhelfen. »Wir sind eines der edlen Gewerke«, betonte der Obermeister nicht ohne Stolz, man wolle attraktives Handwerk präsentieren. Franz Ertl, Leiter des Bildungszentrums, sagte Unterstützung zu.

Dagmar Sinzinger von der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Traunstein-Berchtesgadener Land erläuterte die Jahresrechnung 2021. Die Innung habe das Geschäftsjahr mit einem Gewinn in niedriger fünfstelliger Höhe abgeschlossen. Und auch der Haushaltsplan für das laufende Jahr zeige eine ähnlich positive Entwicklung, so Sinzinger.

Dem Votum der Rechnungsprüfer Michael Kettenberger und Andreas Brand folgten die Mitglieder ohne Gegenstimme. Sie entlasteten die Innungsgeschäftsführung und -leitung. Die beiden Rechnungsprüfer wurden im Ehrenamt bestätigt.

Unter dem Wortspiel »Let’s play Metall« ging Referent Heinz Kelm vom Fachverband Metall Bayern auf die Kampagne zur Gewinnung von beruflichen Nachwuchs ein. Man versuche, mit jugendgerechten Videos und weiteren Aktionen aktiv Werbung für das Erlernen des Metallhandwerksberufes zu machen. Er zeigte die Vorteile der Mitgliedschaft in der Innung auf.

awi