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Menschen aus aller Welt trauern mit Sri Lanka

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Stadt Colombo
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In der Stadt Colombo in Sri Lanka kam es zu mehreren Explosionen. Foto: Eranga Jayawardena/AP/dpa Foto: dpa

Ostern ist eigentlich ein fröhliches Fest. Doch in diesem Jahr gab es auch sehr traurige Nachrichten. Das hatte mit mehreren Explosionen in dem kleinen Land Sri Lanka zu tun.


Die Fußballer von Real Madrid in Spanien blieben für eine Schweigeminute stehen. Die Lichter am Eiffelturm in Frankreichs Hauptstadt Paris wurden über Nacht ausgeschaltet. Und das Rathaus in Tel Aviv in Israel leuchtete in ungewöhnlichen Farben.

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Doch was haben all diese Ereignisse in verschiedenen Ländern miteinander zu tun? Wer in Tel Aviv genau hinsah, erkannte an dem Gebäude einen grünen und einen roten Streifen und einen größeren roten Bereich. Das sind die Farben des Landes Sri Lanka, dazu gehört noch ein Löwe. Diese und die anderen Aktionen machten auf die Insel in Asien aufmerksam. Auf einer Weltkarte findest du Sri Lanka direkt unter dem großen Land Indien.

Am Sonntag war es in Sri Lanka zu mehreren Explosionen gekommen, in mehreren Kirchen und einigen Hotels. Bei diesen Terror-Anschlägen kamen mehrere Hundert Menschen ums Leben, noch mehr wurden verletzt.

Die Regierung von Sri Lanka nimmt an, dass eine bestimmte Gruppe von Terroristen die Anschläge begangen hat. Mehrere Verdächtige wurden bereits festgenommen. Das Ziel von Terroristen ist es meist, mit ihren Taten Angst und Schrecken zu verbreiten. Immer wieder richten sich solche Taten auch gegen die Mitglieder anderer Religionen.

Die Menschen in den Kirchen hatten sich versammelt, um gemeinsam Ostern zu feiern. »Am Osterfest so viel Hass zu erleben, schmerzt«, sagte ein Politiker aus der deutschen Regierung. »Ostern ist ein Fest der Liebe.« Hass könne niemals die Lösung sein.

Auch das Oberhaupt der Katholischen Kirche sprach den Menschen in Sri Lanka sein Mitgefühl aus. Papst Franziskus sagte am Montag: »Ich bete für die zahlreichen Opfer und Verletzten und fordere alle dazu auf, nicht zu zögern, dieser lieben Nation all die notwendige Hilfe anzubieten.«