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Mehr Rechte für Mädchen weltweit!

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Auch Mädchen sollen zur Schule gehen!
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In vielen Ländern brechen Mädchen die Schule ab. Hilfsorganisationen versuchen, dass zu ändern. Foto: Plan International/Jane Hahn Foto: dpa

Bei uns in Deutschland müssen Kinder zur Schule gehen. Das ist auch gut so, denn wer lernt, hat es später viel leichter, einen Beruf zu finden. An vielen Orten der Erde gehen Kinder aber nur kurz oder gar nicht zur Schule. Experten sagen: Häufig sind das vor allem Mädchen. Deswegen gibt es am 11. Oktober den Weltmädchentag. Er soll auf dieses Problem aufmerksam machen.


Aber warum ist es überhaupt so, dass gerade viele Mädchen nicht zur Schule gehen? »Besonders in armen Ländern haben Mädchen nicht die gleichen Rechte wie Jungen«, sagt Claudia Ulferts von der Hilfsorganisation Plan International. Diese setzt sich wie viele andere Organisationen für Kinder auf der ganzen Welt ein.

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Mädchen müssten etwa häufiger im Haushalt mithelfen: »Ältere Mädchen passen auf jüngere Geschwister auf, kochen, machen sauber und holen Wasser, wenn es zu Hause kein fließendes Wasser gibt.« Die Wasserquellen sind oft weit entfernt und die Mädchen deshalb mehrere Stunden täglich unterwegs. Für Schule bleibt da keine Zeit.

Häufig würden Mädchen auch schwanger, wenn sie noch jung sind. Denn sie wüssten wenig über Verhütung. Sie müssen dann heiraten und die Schule abbrechen, sagt Claudia Ulferts.

Organisationen wie Plan International wollen diesen Mädchen helfen. Sie klären zum Beispiel über Verhütung auf. Sie informieren auch die Eltern, wie wichtig eine gute Schulbildung ist, um später eigenes Geld zu verdienen.

Plan International sorgt auch dafür, dass Mädchen einen Tag lang Chef-Positionen übernehmen können. »Das ist für manche Mädchen unglaublich wichtig, zu sehen, was als Frau alles möglich ist«, sagt Claudia Ulferts. In Uganda in Afrika etwa hat ein Mädchen in einer Bank mitgearbeitet, in Ecuador in Südamerika war ein Mädchen im Cockpit eines Passagierflugzeuges dabei und in Vietnam durfte eine Zwölfjährige einen Tag lang Gemeindevorsitzende sein. »Am Ende sind viele begeistert und überzeugt, dass sie vieles erreichen können«, sagt Claudia Ulferts.