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Einschaltquoten

Mehr als neun Millionen für den «Tatort»

Dass der «Tatort» einen Sonntagabend im Fernsehen überstrahlt, ist nichts Ungewöhnliches. Auch dem Ermittler-Trio aus Dresden gelingt das spielend. Doch die Konkurrenz lässt sich nicht ganz abhängen.

Tatort: Auge um Auge
Kommissariatsleiter Schnabel (Martin Brambach, r) findet beim Verdächtigen Fabian Rossbach (Sascha Göpel) Hinweise auf Versicherungsbetrug. Foto: Gordon Muehle/Wiedemann & Berg/MDR Foto: dpanitf3

Berlin (dpa) - Klare Sache für den «Tatort»-Krimi aus Dresden: 9,32 Millionen Zuschauer verfolgten am Sonntagabend ab 20.15 Uhr den Fall «Auge um Auge». Diesmal musste das Ermittlertrio mit den Darstellern Karin Hanczewski, Alwara Höfels und Martin Brambach den Mord am Abteilungsleiter einer Versicherung aufklären. Der Marktanteil betrug 25,7 Prozent.

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Die «Tagesschau» hatten zuvor um 20 Uhr allein im Ersten 7,39 Millionen Zuschauer (21,6 Prozent) eingeschaltet. Im Anschluss an den «Tatort» verbuchte Anne Will bei ihrer Diskussion zum Thema «Die
Sexismus-Debatte - Ändert sich jetzt etwas?» im Schnitt 3,18 Millionen Zuschauer (11,1 Prozent) und erreichte damit keine Rekordwerte.

Der ZDF-Heimatfilm «Marie fängt Feuer» mit Christine Eixenberger und Julian Looman brachte es auf 4,47 Millionen Zuschauer (12,3 Prozent) und das «heute-journal» im Anschluss um 21.45 Uhr sogar auf 5,16 Millionen (16,2 Prozent). Gut schlägt sich nach wie vor die Sat.1-Castingshow «The Voice of Germany», die 3,96 Millionen Menschen (12,0 Prozent) sahen.

Der Science-fiction-Film «Die Tribute von Panem - Mockingjay (2)» interessierte auf ProSieben 2,84 Millionen Zuschauer (8,8 Prozent), der RTL-Actionfilm «Fast & Furious» 2,34 Millionen (7,1 Prozent), der ZDFneo-Krimi «Der Kommissar und das Meer: Für immer Dein» 1,17 Millionen (3,2 Prozent) und die Kabel-eins-Reihe «Die spektakulärsten Kriminalfälle» 0,90 Millionen (2,6 Prozent).

Das Formel-1-Rennen in Brasilien, das mit einem Sieg von Sebastian Vettel endete, verfolgten auf RTL ab 17 Uhr durchschnittlich 5,25 Millionen Fans (22,0 Prozent). Am bereits vorher feststehenden Weltmeistertitel des Briten Lewis Hamilton konnte der deutsche Pilot allerdings nicht mehr ändern.

Im Schnitt liegt das ZDF seit Jahresbeginn unter den deutschen Fernsehsendern mit einem Marktanteil von 13,0 Prozent auf Platz eins. Es folgt das Erste mit 11,2 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 9,3 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (6,7 Prozent), Vox (5,1 Prozent), ProSieben (4,5 Prozent), Kabel eins (3,5 Prozent), RTL II (3,1 Prozent), ZDFneo (2,9 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).

Auge um Auge

The Voice of Germany

Anne Will: Die Sexismus-Debatte - Ändert sich jetzt was?

Marie fängt Feuer