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Mehr als 1600 Stunden für die Sicherheit unterwegs

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Die Angehörigen der Sicherheitswacht Traunstein verstehen sich als Bindeglied zwischen Bevölkerung und Polizei und leisten mit ihrem Dienst einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Ordnung in Traunstein.

Traunstein – Müllprobleme am Wochinger Spitz und an der Traun, Unterstützung bei Vermisstensuchen, Gefahrenstellen oder neue Graffiti melden – Einsätze dieser Art gehören seit einem Jahr zu den Aufgaben der Traunsteiner Sicherheitswacht. Am 1. August 2017 ging die Sicherheitswacht in der Stadt Traunstein mit acht Mitgliedern an den Start. Jetzt zogen Polizei und  Stadt Traunstein Bilanz.


Mittlerweile haben zwei Angehörige ihre Tätigkeit bei der Sicherheitswacht aus beruflichen Gründen beendet. Momentan besteht die Sicherheitswacht somit aus sechs Personen (drei Frauen und drei Männern). Die ehrenamtlich engagierten Mitglieder der Sicherheitswacht Traunstein waren in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 1600 Stunden zu Fuß auf Streife unterwegs.

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Mitgeführte Müllbeute bewähren sich

Die Streifentätigkeit konzentrierte sich dabei vorwiegend auf den Innenstadtbereich von Traunstein, aber auch die Traun und Traunauen werden je nach Jahreszeit und Witterung verstärkt kontrolliert. So machten die Mitglieder der Sicherheitswacht immer wieder gerade nach dem Wochenende auf übervolle oder umgeworfene Mülleimer am Wochinger Spitz oder an der Traun aufmerksam, wie die Polizei mitteilte. So konnte der Bauhof der Stadt zeitnah für Ordnung sorgen. Bewährt haben sich auch die Müllsäcke, die die Sicherheitswacht mit sich führt, und die an Feiernde in den Traunauen bei Bedarf ausgegeben werden. Auch mussten dort vereinzelt Lagerfeuer nachgelöscht werden.

Einen Schwerpunkt bildete im Dezember der Christkindlmarkt, auf dem an vielen Tagen eine Streife der Sicherheitswacht unterwegs war. Unterstützt haben die Mitglieder der Sicherheitswacht aber auch bei der Suche nach Personen, die vom Krankenhaus oder Seniorenheimen als vermisst gemeldet worden waren. Ein Auge für neue Graffiti in der Stadt haben die Sicherheitswachtler ebenfalls inzwischen entwickelt und melden diese an die Stadt. Daneben sind die Streifen auch eigeninitiativ tätig und sprechen Bürger auf entsprechendes Fehlverhalten an.

Auch sprachen sie Bettler auf dem Stadtplatz an, überwachten das Alkoholverbot am Bahnhofsplatz und Maxplatz und belehrten Radfahrer, wenn diese ohne Licht, auf dem Gehweg oder verbotswidrig in der Fußgängerunterführung unterwegs sind. Auch war die Sicherheitswacht bei besonderen Anlässen wie dem Faschingszug, dem Georgiritt oder beim Biathlon in Ruhpolding unterwegs.

Aus Sicht der Polizeiinspektion Traunstein kann der Einsatz der Sicherheitswacht bisher als Erfolg verzeichnet werden. Deshalb ist auch geplant, die Anzahl der Mitglieder der Sicherheitswacht wieder auf mindestens acht zu erhöhen. Bei genügend geeigneten Bewerbern könnte eine neue Ausbildung schon im Herbst starten.

OB Kegel würdigt Einsatz der Sicherheitswachtler

Auch Oberbürgermeister Christian Kegel bestätigt die positiven Erfahrungen mit der Sicherheitswacht: »Ich halte die Sicherheitswacht für wichtig und bin froh, dass es vor einem Jahr gelungen ist, sie in unserer Stadt als Ergänzung zur unverzichtbaren Polizeiarbeit einzuführen. Ich danke all jenen, die sich für diese Aufgabe zur Verfügung stellen und hoffe, dass weitere Bürgerinnen und Bürger diesem Vorbild folgen. Mein Dank richtet sich auch an die Polizeiinspektion Traunstein für die Schaffung der Sicherheitswacht, die eine nützliche Einrichtung zur Prävention und Steigerung des Sicherheitsgefühls unserer Bürger ist.«

Weitere Informationen zur Sicherheitswacht und zur Bewerbung erhält man bei der Polizeiinspektion Traunstein, Telefon 0861/98730, oder können auf der Internetseite der Bayerischen Polizei nachgelesen werden. vew/fb