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Mavs-Revanche mit gutem Nowitzki - Ohlbrecht schaut zu

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Teamwork
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Dirk Nowitzki (r) feiert mit Shawn Marion einen Korb gegen die Houston Rockets. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Treffsicher
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Dirk Nowitzki (M) gelingt zwei Gegenspieler der Rockets auf dem Sprung ein Korbwurf. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Korbleger
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Shawn Marion (r) punktet mit einem Korbleger für die Mavericks. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Zuschauer
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Tim Ohlbrecht saß diesmal gegen die Mavericks nur auf der Bank der Houston Rockets. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Foul
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James Harden (l) von den Rockets wird von Gegenspieler Vince Carter gefoult. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Handschlag
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Tim Ohlbrecht (r) begrüßt Dirk Nowitzki vor dem Warm up im American Airlines Center in Dallas. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa

Dallas (dpa) - Die Playoff-Plätze bleiben in weiter Ferne, immerhin ist Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks die Revanche gegen die Houston Rockets geglückt. Drei Tage nach dem 103:136-Debakel in Houston setzten sich die Mavs gegen die Rockets in eigener Halle mit 112:108 durch.


«Das war ein wichtiger Sieg für uns», sagte Nowitzki, mit 22 Punkten zusammen mit Shawn Marion bester Werfer beim NBA-Champion von 2011. «Vor allem nach dem, was sie am Sonntag mit uns gemacht haben.»

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Während Nowitzki zu den Sieggaranten bei den Gastgebern gehörte, saß sein Teamkollege Chris Kaman ebenso die komplette Spielzeit auf der Bank wie Tim Ohlbrecht bei den Rockets. Der 24 Jahre alte Wuppertaler hatte am Sonntag seine ersten Minuten in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga absolviert, da war die Partie zwischen den beiden Texas-Rivalen aber bereits entschieden.

Im American Airlines Center ging es dagegen bis zum Ende eng zu, endlich konnte Dallas aber einmal ein knappes Spiel für sich entscheiden. «Wir wollten heute als Team von Beginn an da sein und wir waren da», sagte Nowitzki zufrieden. Nach seiner schwachen Leistung am Sonntag traf er dieses Mal mit neun von 16 Würfen aus dem Feld beim dritten Dallas-Sieg gegen Houston im vierten Spiel. «Wenn wir gegen andere Teams auch eine 3:1-Bilanz hätten, sähe es wesentlich besser aus», meinte der 34 Jahre alte Würzburger.

Die Mavs hatten sich im dritten Viertel bereits deutlich abgesetzt, gaben aber dann wie so oft in dieser Saison eine klare Führung wieder aus der Hand. Doch anders als zuletzt brachen Nowitzki und Co. dieses Mal nicht komplett ein, sondern zeigten endlich einmal Widerstandskraft. «Was in Houston passiert ist, war als Mann, als Spieler und als Maverick einfach nur peinlich», sagte O.J. Mayo, mit 13 Punkten und einer Karrierebestleistung von zwölf Assists einer der Matchwinner. «Wir wollten den Fans beweisen, dass wir deutlich besser sind.»

Das gelang, weshalb der Playoff-Traum bei den Mavs nach wie vor nicht ganz ausgeträumt ist, auch wenn der NBA-Statistik-Experte John Hollinger die Wahrscheinlichkeit vor der Partie am Mittwoch nur noch mit 4,3 Prozent berechnete. «Es bringt nichts, das große Ganze zu sehen. Wir müssen einfach von Spiel zu Spiel schauen und sehen, dass wir in Detroit erfolgreich in unsere nächste Auswärtstournee starten», meinte Nowitzki. Dallas muss nun viermal nacheinander in der Fremde antreten.

Die besseren Chancen auf den Einzug in die K.o.-Runde besitzen weiter die Rockets mit Ohlbrecht, die in der Western Conference Rang sieben belegen. Am Freitag geht es für Houston gegen die Golden State Warriors, derzeit Nummer sechs im Westen. Dann hofft auch Ohlbrecht wieder auf ein paar Einsatzminuten.

Statistik und Videos

Video mit Nowitzki-Reaktion