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Mavericks gehen mit Sieg in Pause vor All-Star-Game

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Treffsicher
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Sacramentos James Johnson kommt gegen Dirk Nowitzki zu spät. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Variabel
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Nowitzki zog in seinem variablen Spiel gegen Johnson auch zum Korb. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Aufgedreht
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Da ist DeMarcus Cousins machtlos: Dallas Matchwinner Vince Carter trifft im vierten Viertel, wie er will. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Einsatz
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Rodrigue Beaubois (l) von den Mavericks gibt den Ball gegen Jimmer Fredette nicht verloren. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Frustbewältigung
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Dunking zum Frustabbau: O.J. Mayo machte mit einer schwachen Trefferquote kein gutes Spiel. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Gegenwehr
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Sacramento mit Isaiah Thomas (M) konnte den großen Rückstand auch mit viel Gegenwehr nicht aufholen. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa

Dallas (dpa) - Dirk Nowitzki hat sich mit den Dallas Mavericks erfolgreich in die Pause vor dem All-Star-Wochenende verabschiedet. Die Texaner bezwangen in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA die Sacramento Kings mit 123:100 und rückten ein kleines Stück an die Playoff-Plätze heran.


Nowitzki zeigte mit 17 Punkten, acht Rebounds, sechs Assists und drei Steals eine gute Leistung, bester Mavs-Werfer war Vince Carter mit 26 Zählern. Der 36-Jährige zog in der Punkte-Bestenliste der NBA am legendären Larry Bird vorbei auf Rang 29.

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«Ich habe sehr viel Respekt vor Larry. Er ist eine Legende», sagte Carter nach seiner Gala-Vorstellung im American Airlines Center. «Einen der besten Spieler, die jemals dieses Spiel gespielt haben, zu überholen, ist ein großartiges Gefühl», meinte der Routinier. Dallas' Coach Rick Carlisle war voll des Lobes über Carter. «Das zeigt, wie sehr er auf sich und seinen Körper aufgepasst hat. Du überholst Larry nicht in der Scorer-Liste, wenn du nicht lange dabei bist», meinte Carlisle, der in den Achtziger Jahren mit Bird in Boston zusammengespielt hat.

Dank des Pflichtsieges gegen Sacramento können die Mavs zumindest mit einem guten Gefühl in die Pause gehen. Der Weg in die Playoffs bleibt für den NBA-Champion von 2011 in den verbleibenden 30 Spielen aber weit und steinig. «Es wird hart, den achten Platz noch zu erreichen», sagte Nowitzki realistisch. Mit 23 Siegen und 29 Niederlagen liegt Dallas weiter auf Platz elf in der Western Conference. Immerhin kassierten in den Houston Rockets und den Portland Trail Blazers zwei direkte Konkurrenten Niederlagen.

Nowitzki wird die viertägige Pause nutzen, um etwas Kraft zu tanken. Nach Ansicht von Darrell Armstrong, Assistenz-Trainer der Mavs, kann der 34-Jährige die Auszeit gut gebrauchen. Armstrong verpasste Nowitzki den Spitznamen «Big Mummy» (Große Mumie), weil dieser vor allem morgens nur schwer in die Gänge kommt. «Ich bin besonders am frühen Morgen echt total steif. Ich bin einfach kein Morgentyp», meinte Nowitzki zu seinem neuen Kosenamen, den er im Liga-Endspurt jedoch widerlegen will. Gelingt es ihm, können die Mavs noch auf die Playoffs hoffen.

Die Mavericks bestreiten ihre nächste Partie am kommenden Mittwoch gegen die Orlando Magic. Zuvor steht das All-Star-Game an, für das Nowitzki nach elf Teilnahmen in Serie nicht nominiert worden war. Das Treffen der besten und beliebtesten NBA-Profis findet am Sonntag in Houston statt.

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