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Martin Gebauer ist neuer Vorsitzender von »So Halunke«

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Sie übernehmen die Führung beim Faschingsverein »So Halunke«: zweiter Vorsitzender Tobias Scheuerecker (links) und Vorsitzender Martin Gebauer. (Foto: Schneider)

Waging am See – Neuwahlen und ein Rückblick auf das 40-jährige Bestehen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Faschingsvereins »So Halunke«. Vorsitzender Johann Poller hatte bereits zuvor bekannt gegeben, dass er den Vorsitz aus privaten Gründen abgeben werde. Zum neuen Vorsitzenden wurde Pollers bisheriger Stellvertreter Martin Gebauer gewählt.


Neuer zweiter Vorsitzender ist Tobias Scheuerecker. Neuer Schriftführer ist Stefan Wegscheider. Er folgt auf Felix Daxenberger, der das Amt aufgrund anderer Tätigkeiten in der Gemeinde nicht mehr ausführen kann. Kassier bleibt weiter Franz Schneckenpointner. Im Elferrat wurden zudem Felix Daxenberger, Kilian Daxenberger, Jonathan Gröbner, Sebastian Geier, Michael Hafner, Maxi Babinger, Benedikt Hollinger, Josef Freimanner, Tobias Mayer und Johann Poller bestätigt. Zusätzlich wurden Florian Jahner und Lukas Fenninger neu hinzu gewählt.

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Der scheidende Vorsitzende Johann Poller blickte noch einmal zurück auf den Fasching im Jahr 2017, bei dem mit dem So-Halunke-Ball, dem Schwarz-Weiß-Ball, zahlreichen Auftritten und einem Faschingskranzl wieder einiges geboten war. Ebenso beteiligte sich der Faschingsverein an den Faschingszügen in Maxglan, Kammer und Teisendorf, am Faschingsdienstag fand der eigene Zug in Waging statt.

Während des Jahres trafen sich die Elferräte einige Male, um die bevorstehende Faschingssaison zu planen. Diesmal war es etwas mehr zu organisieren, denn schließlich stand das 40-jährige Bestehen auf dem Programm. Mit der Faschingseröffnung im November beim Gasthaus Egger begann die bunte Jahreszeit in Waging wieder. Auch bei den Faschingsauftakten in Tittmoning und Kammer war der Waginger Faschingsverein vertreten. Es folgten die ersten Termine zur Vorbereitung der Faschingshochzeit, die nach 15 Jahren wieder auf dem Programm stand. Eine kleine Abordnung des Vereins samt Hochzeitslader und Faschingsbrautpaar fuhr an acht Terminen zu den Waginger Vereinen und Ehrengästen, um sie zu dem bunten Spektakel einzuladen, berichtete Poller.

Heuer gab es im Januar und Februar schon einige Termine. Die Halunken fuhren zum Frühschoppen nach Salzburg, zum Gardetreffen nach Grabenstätt und hatten zahlreiche Auftritte, zum Beispiel beim Frauenbundfasching in Waging, beim Kolpingkranzl in Waging, beim Weiberkranzl in Otting, beim Jahresessen der Firma Bergader oder beim Faschingskranzl der Feuerwehr Nirnharting.

Am 20. Januar fand die Faschingshochzeit statt, die für alle Besucher und die Veranstalter ein voller Erfolg war. Nach der Trauung am Marktplatz wurde das Jubiläum beim Gasthaus Alpenblick in Weibhausen gebührend gefeiert. Anfang Februar veranstaltete der Faschingsverein einen Kinderfasching und anschließend den beliebten So-Halunke-Ball im Strandkurhaus in Waging. Mit den Faschingszügen in Chieming, Traunstein und Teisendorf, sowie dem Faschingsgottesdienst am Faschingssonntag ging es dann schon langsam dem Ende der Faschingssaison zu.

Für die Faschingszüge wurde von den Elferräten wieder ein Wagen zum Thema »Musikzeitreise« gebaut. Auch das Faschingsbrautpaar bekam darauf auf einem Rondell einen Ehrenplatz. Mit dem Faschingszug in Waging fand die närrische Zeit wieder einen gelungenen Abschluss. Vorsitzender Poller war mit den Veranstaltungen recht zufrieden und bedankte sich bei allen Helfern, unter anderem bei der Gemeinde, der Feuerwehr und dem Bauhof.

Schriftführer Felix Daxenberger ergänzte noch ein paar Vereinstermine, wie die Teilnahme an der Gemeindemeisterschaft beim Luftgewehrschießen der Feuerschützengesellschaft Waging. Gemeinderat Willi Reiter lobte die Arbeit und das Engagement des Faschingsvereins. Er appellierte an die Garde, doch noch etwas länger weiterzumachen. Der Fasching in Waging soll weiterhin so lebendig aufrecht erhalten werden. VS