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Markus Wanka ist »alter« und »neuer« Grubenkönig

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Am Start der Königsklasse: 53 Fahrer und der Vorstand des MC Vachendorf Johann Kriegenhofer.
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Anspannung vor dem Rennen (v.l.): Andi Helminger, Stefan Gruber und Maxi Schnur. Fotos: privat

Vachendorf – Unter dem Slogan »Die Grube bebt« fand am Sonntag zum fünften Mal das Endurorennen des MC Vachendorf statt. Der Vorstand des Motorradclubs, Johann Kriegenhofer, bekam vom Hauptsitz des Rohrdorfer Zementwerks die Zustimmung, ein 90-Minuten-Endurorennen veranstalten zu dürfen. Mitglieder des MSC Ramsau und des EMC Bischofswiesen beteiligten sich erfolgreich an den Wettkämpfen.


Die Vorbereitungen des MC Vachendorf liefen bereits 14 Tage vor dem Rennen. Ein neuer anspruchsvoller Streckenabteil wurde erschaffen. Streckenchef war wie jedes Jahr der Ramsauer Anderl Maltan. Trotz der extremen Hitze und aufgrund etlicher Anmeldungen entschied sich der Veranstalter, das Rennen abzuhalten.

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Statt der üblichen zwei Mal 20 Minuten für Oldtimer, Kinder und Jugendklasse wurde auf ein Mal 20 Minuten verkürzt. Somit konnte mit der Königsklasse über 90 Minuten bereits um 13 Uhr begonnen werden.

Gegen 10.45 Uhr fand die Fahrerbesprechung am Versorgungszelt statt und um 11 Uhr starteten die Oldtimer. Hier gingen nur wenige Fahrer an den Start. Markus Wanka siegte vor Beppo Wanka, auf den dritten Platz fuhr Toni Brandner und Platz 4 belegte Hansi Walch.

Die Klasse Kids bis 65 ccm folgte. Elf Teilnehmer stellten sich der Herausforderung. Für den MSC Ramsau startete Felix Datz. Er meisterte Runde um Runde souverän und kämpfte sich auf Platz 3 vor.

Die Klasse Jugendliche bis 85 ccm war als nächstes an der Reihe. Es gingen für den MSC Ramsau drei Fahrer an den Start: Maxi Schnur, Andi Helminger und Stefan Gruber. Die meist 14-jährigen Fahrer zeigten einen sehr guten Fahrstil auf dem rutschigen Sanduntergrund. Maxi Schur reihte sich unmittelbar nach dem Start an der Spitze ein und legte mit Platz zwei ein sehr gutes Ergebnis ab. Andi Helminger steigerte seine Fahrzeit Runde um Runde und schaffte mit seinen erst zehn Jahren sich im Mittelfeld mit Platz 8 einzureihen. Stefan Gruber konnte aufgrund eines Motorschadens das Rennen nicht beenden.

Nun begann die Grube zu beben, die Königsklasse stand bevor. Die trotz Hitze reichlich erschienenen Zuschauer wurden zusehends nervös. Die Streckenposten begaben sich abermals auf ihre zugeteilten Positionen und bereiteten sich für ihre verantwortungsvolle Aufgabe über 90 Minuten vor. Neun Starter vom MSC Ramsau und vier Starter vom EMC Bischofswiesen kämpften sich Runde um Runde vor. Der aufgewirbelte Staub verwandelte die Strecke in eine Nebelfahrbahn. Es kam glücklicherweise bei allen 53 Teilnehmern zu keiner ernsthaften Verletzung. Aufgrund der extremen Wetterlage und Temperaturen bis 41 Grad mussten einige Fahrer das Rennen frühzeitig abbrechen. Ma.He.

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