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Maren Kroymann: »Wir müssen lauter werden«

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Maren Kroymann
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Fordert Gleichberechtigung von Fauen ein: Maren Kroymann. Foto: Andreas Arnold/dpa Foto: dpa

Die Schauspielerin ruft ihre Geschlechtsgenossinnen auf, zu zeigen, was sie können. »Wir müssen fordern, dass man uns sendet«, sagte sie.


Berlin (dpa) - Die Schauspielerin Maren Kroymann (70) hat mehr Sichtbarkeit für Frauen in Film, Fernsehen und Kabarett gefordert. »Wir müssen uns selber melden. Wir müssen lauter werden als wir es sind«, sagte sie am Donnerstag.

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Frauen müssten zeigen, was sie können. »Wir müssen fordern, dass man uns sendet.«

Mit dem Verein Pro Quote Film rief sie dazu auf, die Coronakrise zu nutzen. »Wir müssen jetzt die Strukturen setzen für die Zukunft.« Frauen müssten in gleicher Weise Anteil haben an den entscheidenden Positionen, hinter der Kamera und vor der Kamera.

Der Verein warnte, die Coronavirus-Pandemie treffe Frauen hart. Etwa Drehbuchautorinnen, die nebenher ihre Kinder im Homeoffice betreuen müssten. Oder auch Theatermacherinnen, die seltener in festangestellten Positionen arbeiteten.

Kroymann warnte davor, ältere Schauspielerinnen und Schauspieler nun aus fiktionalen Produktionen heraus zu schreiben. Sie selbst habe das noch nicht erlebt, aber aus ihrem Umfeld gehört.

Die Kabarettistin hat ihre eigene ARD-Satiresendung »Kroymann«. Bei ihrer ersten TV-Produktion »Oh Gott, Herr Pfarrer« in den 1980ern habe sie ins Drehbuch eingegriffen wegen Schwächen beim Frauenbild. Und sie habe sich einen angetrunken »mit einem Piccolo«, zum Telefon gegriffen und beim Dramaturgen eine höhere Gage verhandelt.

Zum Netzwerk Pro Quote Film

Forderungen des Vereins

Informationen zu Maren Kroymann

Zur ARD-Sendung "Kroymann"