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»Ein Lob der gesamten Staffel, alle unsere Ringer haben zum wichtigen Mannschaftssieg beigetragen«, erklärte ein zufriedener Abteilungsleiter Hans Labacher.

Andreas Pfnür trug mit seinem Sieg zum Mannschaftserfolg bei. Foto: Anzeiger/Waßmuth

Nachdem Lukas Laue wegen einer Verletzung nicht im Aufgebot stand, übernahm dessen Rolle im ersten Kampf Maxi Rehlegger, der zwei Kilogramm abtrainiert hat, um in das Papiergewicht (G 55) zu kommen. Rehlegger zeigte perfekte Kopfzüge und sorgte mit seinem Schultersieg für einen perfekten Auftakt des bunten Ringerabends. Nach der leichten Klasse folgte sogleich die Schwerste, in der Hans Wolfgang Preinfalk (F 120) einen sicheren Sieg errang.

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Preinfalk punktete geduldig und ließ seinem weitaus schwereren Gegner keine Chance. Nach zwei Gefechten führte der TSV Berchtesgaden somit mit 7:0. Dann jedoch folgten zwei einkalkulierte Niederlagen. Zunächst unterlag Sebastian Hillebrand (F 60) gegen einen ehemaligen Deutschen Jugendmeister. Die nächste Klasse (G 96) konnte der TSV Berchtesgaden nicht besetzen und so stand es nach vier von zehn Runden ausgeglichen.

Im nächsten Kampf zeigte Uwe Petersen (G 66A), dass er nichts verlernt hat. Obgleich um fast sechs Kilogramm »abgekocht« zeigte Petersen, wo es auf der Matte lang geht. Dass Petersen eine Runde abgab, lag an einem Versuch seinen Gegner vorzeitig zu besiegen. Berchtesgaden führte jetzt mit 10:8.

Auch Andreas Pfnür (F 84B) zog alle Register seines Könnens. Nach einer fulminanten ersten Runde mit 5:5, aber der letzten Wertung für den Gastgeber punktete Pfnür in den weiteren Runden sicher zum nächsten Mannschaftssieg, der den TSV Berchtesgaden mit 13:10 nach vorne gebracht hat.

Als Christoph Graßl (F 66B) sodann einen Schultersieg hinlegte, standen die Zeichen für den TSV Berchtesgaden auf Sieg. Jetzt fehlte nicht mehr viel zum wichtigen Erfolg.

Somit oblag es Alexander Petersen (G 74 A) mit einem Sieg den Mannschaftserfolg zu sichern. Petersen zog zunächst alle Register und gewann die erste Runde klar. Dann jedoch verlor der Trainersohn etwas die Konzentration und schon war der Gastgeber heran. Vater Uwe Petersen sprach in der Pause ernsthaft mit seinem Sohn, der daraufhin alles richtig machte und den Mannschaftssieg vorzeitig hergestellt hat. Nach 21:15 stand der Erfolg des TSV Berchtesgaden fest.

Florian Rehlegger (G 84A) schien ob des feststehenden Erfolgs im letzten Kampf der letzte Biss zu fehlen. Somit kamen die Münchener noch einmal heran, doch der Mannschaftssieg war dem TSV Berchtesgaden nicht mehr zu nehmen.

»Das war ein ganz wichtiger Sieg, den die Mannschaft geschlossen errungen hat. Der Ausflug nach München war von Erfolg gekrönt«, erklärte Abteilungsleiter Hans Labacher. cw