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»Mal was Neues riskieren«

Ein Massenstart-Rennen steht am heutigen Freitag um 19 Uhr in der Inzeller Max-Aicher-Arena im Rahmen des »Sommereises« auf dem Programm. Dabei müssen von den Damen und Juniorinnen 15 und von den Junioren und Herren 20 Runden absolviert werden. Am Start sind bis zu 30 Läufer, jeweils sechs Athleten stehen dabei in einer Reihe. Die erste Runde wird in der Gruppe und ohne Tempoverschärfung gelaufen. Danach ist das Rennen freigegeben.

Ähnlich wie beim Radkriterium gibt es beim Massenstart-Rennen zwei Zwischen- und einen Zielsprint. Für die Zwischensprints bekommen die besten Vier Punkte. Sieger ist der Eisschnellläufer, der als erster die Ziellinie überquert. Die restlichen Plätze ergeben sich aus den Punktwertungen. Läufer, die während des Rennens überrundet werden, scheiden aus.

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»Ich erwarte mir von dem Wettkampf einen Kick – nicht nur für die Sportler, sondern auch für die Zuschauer«, sagt DESG-Cheftrainer Markus Eicher. »Durch die Kürze des Wettkampfes und die Positionskämpfe wird es sicher eine kurzweilige Unterhaltung«, ist er sich sicher.

Aus deutscher Sicht haben bisher Jenny Wolf, Claudia Pechstein und Lokalmatador Moritz Geisreiter ihre Teilnahme signalisiert. Auch Sportler aus anderen Nationen werden an dem Spektakel teilnehmen. »Man muss in unserer Sportart auch mal was Neues riskieren. Wir haben vor Jahren im Biathlon gesehen, dass es funktioniert. Ich hoffe, das klappt auch in Inzell«, ist Eicher zuversichtlich. Bei der Deutschen Meisterschaft eine Woche später wird erstmals bei Titelkämpfen ein Verfolgungsrennen ausgetragen. SHu.