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Leipziger Organ-Affäre: Debatte um Transplantationszentren entflammt

Leipzig (dpa) - Die Organspende-Affäre am Universitätsklinikum Leipzig hat die Diskussion um das deutsche Transplantationssystem neu befeuert. Patientenschützer fordern, die Zahl der 47 Transplantationszentren in Deutschland zu halbieren. Der Bundesverband der Organtransplantierten hält davon wenig: Das sei nicht im Interesse der Patienten, die oft monatelang fern von Familie und Wohnort in einer Klinik auf ein geeignetes Spenderorgan warten müssten. Der Verband sieht nur eine Lösung, um Manipulationen künftig zu vermeiden: Die Zahl der Organspenden in Deutschland müsse steigen.

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