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Lawinenabgang in viel befahrenem Skigebiet – Große Suchaktion

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Foto: dpa/Patrick Seeger

Adnet/Hallein – Zu einem Lawinenabgang und anschließend einer großen Suchaktion nach möglichen Vermissten kam es im Bereich der sogenannten "Schlenkenrinne" in Adnet am Sonntagvormittag.


Der Ausläufer der Lawine am Schlenken reichte bis zu einem Weg, welcher zur "Zillhütte" führt. Die mehrere hundert Meter lange und über 200 Meter breite Lawine wurde von einem Polizeibeamten beobachtet, der sofort die Bergrettung Hallein verständigte.

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Da zu diesem Zeitpunkt in diesem Bereich eine große Anzahl von Tourengehern unterwegs war, bestand die Gefahr, dass bei dem Lawinenabgang auch Personen verschüttet wurden. Aus diesem Grund wurde von der Bergrettung Hallein sofort eine großangelegte Suchaktion nach eventuell verschütteten Personen eingeleitet.

Der Lawinenkegel wurde zuerst von Bergrettern und freiwilligen Personen mit Lawinenverschüttungssuchgeräten abgesucht. Gleichzeitig wurden die Schneemassen von Lawinensuchhunden erkundet. Anschließend wurde der Lawinenkegel großflächig sondiert. Nachdem es in der nächsten Zeit zu keiner Vermisstenmeldung kam und die Suche negativ verlief, konnte nach rund drei Stunden Entwarnung gegeben werden.

Da von der gesamten Rinne nur etwa ein Drittel abgegangen und noch immer eine große Zahl von Personen in diesem Bereich unterwegs war, wurde schließlich über Auftrag der zuständigen Behörde der Weg zur "Zillhütte" behördlich gesperrt. Die noch am Berg befindlichen Personen wurden von der Bergrettung über den gefährdeten Bereich gelotst.

Pressemeldung der Polizei Salzburg