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Kurzer Altweibersommer im Süden, viel Sonne im Norden

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Spätsommer in Norddeutschland
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Schafe grasen bei strahlendem Sonnenschein auf einem Deich. Foto: Daniel Reinhardt Foto: dpa

Offenbach (dpa) - Kaum ist der Altweibersommer mit Sonnenschein und blauem Himmel in Deutschland eingekehrt, ziehen von Süden schon wieder Gewitterwolken auf.


Am Donnerstag und Freitag gewinnt Tief «Elisabeth» an Einfluss, das am Mittwoch westlich von Portugal lag. «Elisabeth» lasse allmählich die Schauer- und Gewittergefahr im Süden und in der Mitte Deutschlands bei schwülen 23 bis 26 Grad steigen, sagte Meteorologe Helge Tuschy vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach.

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Doch es werde keinen flächendeckenden Regen geben, so dass es in vielen Regionen trocken und sonnig bleibe. Nachts werde die feuchte Luft für dichte Nebelfelder sorgen.

Der Norden bleibt im Einfluss von Hoch «Ingemar». Zwar ist es dort mit 21 bis 23 Grad nicht ganz so warm wie im Süden, «doch sorgen viel Sonnenschein und trockene Verhältnisse für einen richtig schönen Spätsommer», sagte Tuschy.

Am Wochenende gibt es auch im Norden mehr Wolken, im Süden bleibt es bei kräftigen Schauern und Gewittern. Unsicher ist noch, ob am Sonntag von Norden eine Kaltfront auf Deutschland übergreift. Sicherheitshalber sollte man die kommenden Tage im Norden voll auskosten, riet Meteorologe Tuschy.