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Küche für Mittagsbetreuung zu klein geworden

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Foto: Symbolbild (pixabay)

Übersee – Zu klein geworden ist die Küche für die stetig gewachsene Mittagsbetreuung der gemeindlichen Einrichtungen von Krippe und Kindergarten im Zellerpark. Zur Zeit müssen 50 Essen in einer 7,5 Quadratmeter großen Küche hergerichtet werden. Der Gemeinderat stimmte in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause einstimmig baulichen Erweiterungen zu.


Zunächst informierte Architekt Heinz Fritsche aus Teisendorf das Gremium über einige Lösungsansätze. So sei zwar eine zusätzliche Platzkapazität von weiteren 7,5 Quadratmetern im Innenhof möglich, die Kosten von rund 165 000 Euro stünden nach seiner Ansicht aber in keinem Verhältnis zum Nutzen. Auch ein Aufstocken hielt er für keine praktikable Lösung.

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Fritsche schlug deshalb eine Umorganisation innerhalb des Gebäudes vor. So soll der bisherige Vorratsraum für die Küchenerweiterung umfunktioniert werden. Die dort stehenden Waschmaschinen könnten in den bisherigen Kinderwagenraum verlagert werden, der ohnehin nicht besonders genutzt werde.

Den gesamten Umbau setzte der Architekt mit 45 000 Euro an. Im Zuge dieser Baumaßnahmen hielt er zudem einen oft geforderten kleinen Anbau für Müllcontainer in Höhe von 32 000 Euro für sinnvoll. Die Frage nach Fördergeldern musste er verneinen, da dies erst ab einer Bausumme von 100 000 Euro möglich ist.

Im Zuge des Themas »Kinderbetreuung Zellerpark« hat der Gemeinderat auch einstimmig eine Satzung für den Kindergarten und die Krippe erlassen, die ab 1.  September in Kraft tritt. Darin werden hauptsächlich formelle Dinge, wie Aufnahme, Personal, Elternbeirat, Öffnungszeiten und Unfallschutz geregelt.

Ebenfalls einstimmig abgesegnet wurde eine zweite Satzung über die Gebühren beider Einrichtungen. So staffeln sich die monatlichen Kindergartengebühren, je nach dem Umfang der vier angebotenen Buchungszeiten, zwischen vier und acht Stunden von rund 91 bis 119 Euro. Für die Krippe gibt es von drei bis acht Stunden fünf verschiedene Buchungszeiten. Die monatlichen Gebühren liegen zwischen 164 und 238 Euro.

Die monatlichen Kosten für das Mittagessen in beiden Einrichtungen sind abhängig von den Buchungstagen pro Woche und liegen zwischen 11 und 54 Euro. Zusätzlich wird ein monatliches Spiel- und Teegeld in Höhe von 5,50 Euro erhoben. Auch diese Gebührensatzung tritt ab 1. September in Kraft. bvd