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Kreisklassist TSV Kastl düpierte alle

Der Kreisklassen-Meister hat alle überrumpelt: Der TSV Kastl hat den Bezirksentscheid Oberbayern im Erdinger-Meister-Cup auf der Sportanlage des SV Mammendorf für sich entschieden.

Im Finale des Turniers aller oberbayerischen Titelträger der abgelaufenen Saison setzten sich die Kastler gegen den Münchner Kreisliga-Meister TSV Ottobrunn mit 4:2 durch.

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Das Halbfinale hatten sie gegen den FC Bad Kohlgrub-Ammertal (A-Klassen-Titelträger) mit 2:0 gewonnen, Ottobrunn besiegte Kreisliga-Meister TSV Allach 09 mit 5:4 nach Achtmeterschießen.

Diese vier Teams vertreten den Bezirk Oberbayern auch am kommenden Wochenende in Oberhaching beim landesweiten Entscheid, an dem unter anderem auch die Teams vom TSV 1860 Rosenheim (Bayernliga-Meister) und SV Wacker Burghausen II (Landesliga-Süd-Champion) teilnehmen.

In Mammendorf schafften es aus dem Kreis Inn/Salzach insgesamt fünf Mannschaften in das Achtelfinale. Dort kam für den TSV Berchtesgaden (0:1 gegen Bad Kohlgrub), den TSV Teisendorf (0:2 gegen 1860 Rosenheim II) und den SV Bruckmühl (0:3 gegen den Putzbrunner SV) das Aus, während Kastl (2:0 gegen den SV Inning am Ammersee) und Bezirksliga-Meister 1860 Rosenheim II den Sprung in die nächste Runde schafften. Ausgeschieden waren im Achtelfinale unter anderem auch der TSV St. Wolfgang (0:2 gegen Mammendorf) und der ASV Glonn, der Ottobrunn mit 0:3 unterlag.

TSV Teisendorf weiter

Der TSV Berchtesgaden war wegen eines Staus auf der Autobahn erst fünf Minuten vor Spielbeginn in der Halle angekommen, doch der Veranstalter gab den Gästen noch zehn Minuten zusätzliche Zeit zum Aufwärmen. Einem 1:1 gegen den SC Vierkirchen folgte gegen den A-Klassisten TSV St. Wolfgang mit 2:4 ein herber Rückschlag. Doch das anschließende 2:1 – gesichert durch ein Tor von Christian Winkler in der vorletzten Minute – gegen den TSV Allershausen, der bis dahin Spitzenreiter gewesen war, brachte noch den Einzug in die nächste Runde.

Der TSV Teisendorf begann mit einem 0:1 gegen den TSV Ottobrunn und ließ ein 0:0 gegen den FC Schwabing folgen, Anschließend bezwangen die Teisendorfer den TSV Neumarkt/St. Veit mit 1:0 und erreichte somit das Achtelfinale.

Im Viertelfinale kam dann das Aus für die Rosenheimer Sechziger durch eine unglückliche Niederlage gegen Bad Kohlgrub, während sich Kastl gegen Türk Landsberg mit 2:0 durchsetzte und damit schon den Sprung ins Finalturnier geschafft hatte.

Den Sprung in die K.o.-Runde verpasst hatten der TuS Raubling, SV Ramerberg und TSV Neumarkt/St-Veit, von denen lediglich A-Klassen-Meister Ramerberg einen Sieg landen konnte.

In der Frauen-Konkurrenz behielt die zweite Vertretung des FC Ingolstadt 04 die Oberhand, im Endspiel besiegten sie den FC Moosburg mit 5:4 nach Achtmeterschießen. Auch die Halbfinalsieger waren erst durch Strafstoß-Entscheid ermittelt worden. Hier behielt Moosburg mit 4:2 gegen den MTV Dießen am Ammersee die Oberhand, Ingolstadt bezwang den FC Moos-Eittingermoos knapp mit 3:2 vom Punkt. Die heimischen Vertreter waren im Pech: Der TuS Bad Aibling als Meister der Bezirksliga wurde mit zwei Siegen und einer Niederlage Gruppenzweiter und mussten Ingolstadt aufgrund eines weniger geschossenen Treffers ins Halbfinale ziehen lassen. Die SG Rohrdorf/Raubling hingegen blieb tor- und punktlos in den Gruppenspielen. tn