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Kramp-Karrenbauer: CDU und CSU bleiben politische Familie

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Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesvorsitzende der CDU
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Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesvorsitzende der CDU. Foto: Kay Nietfeld/Archiv Foto: dpa

München (dpa) - CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat nach den Zerwürfnissen der vergangenen Jahre an die Einigkeit von CDU und CSU appelliert. »Wir sind, wir waren und wir bleiben eine politische Familie«, sagte sie am Samstag beim CSU-Parteitag in München nach der Wahl von Markus Söder zum neuen CSU-Vorsitzenden. CDU und CSU wollten in diesem Jahr Gemeinsamkeit zeigen - und das »nicht im Sinne einer falschen Harmonie«. Die Menschen hätten ein feines Gespür dafür, was ehrlich gemeint sei. Kramp-Karrenbauer nannte das Wahlergebnis von 87,4 Prozent für den neuen CSU-Vorsitzenden Markus Söder ein »sehr ehrliches Ergebnis«.


Zugleich mahnte sie die Schwesterpartei nach den Streitigkeiten, die im vergangenen Jahr fast die Unionsgemeinschaft von CDU und CSU gesprengt hätten, zur Gemeinsamkeit. Beide Parteien trügen Verantwortung nicht nur für sich selbst und die Union, sondern darüber hinaus für Bayern und Europa. »Wir sind die letzte verbliebene Volkspartei in Europa«, sagte Kramp-Karrenbauer. Es hänge von der gemeinsamen Arbeit ab, ob man eine stabile politische Situation in Deutschland und Europa erreiche. Mit diesem Erbe von Franz Josef Strauß und Konrad Adenauer »müssen wir sorgsam umgehen«.

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