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Kleiner Verlust für die Surgruppe

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Im Haushalt 2019 sind weitere Investitionen für die Innensanierung des Hochbehälters Leustetten eingeplant.

Teisendorf – Bei der Verbandsversammlung des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Surgruppe wurde der Jahresabschluss 2017 von den Verbandsräten einstimmig abgesegnet. Ein kleiner Verlust wird mit dem bestehenden Verlustvortrag verrechnet.


Der Jahresabschluss 2017 wurde von Professor Dr.  Winfried Schwarzmann geprüft und Werksleiter Franz Hasholzner informierte die Verbandsräte über die wichtigsten Daten des Prüfberichts. Abschreibungsbedingt sind die Sachanlagen auf etwa 9,94 Millionen Euro zurückgegangen. Der Vorratsbestand ist mit 272 000 Euro leicht erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 45,5 Prozent und hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Die Darlehen wurden planmäßig abgebaut. Die Umsätze haben sich 2017 um 184 700 Euro erhöht, aber auch die Unterhaltsaufwendungen sind um 329 200 Euro mehr geworden. Der Haushalt war mit nur 1200 Euro Verlust nahezu ausgeglichen.

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Den abgeschlossenen Haushalt 2017 stellte Werksleiter Franz Hasholzner vor. Dabei gab er zu den wichtigsten Punkten noch einmal Erläuterungen. Bezüglich des Eigenkapitals gab es keine Veränderung. Die Ertragszuschüsse von derzeit 114 000 Euro werden bis zum Jahr 2022 aufgebraucht sein. Die Rückstellungen für Gebührenüberdeckung waren im Vergleich zum vorherigen Jahr mit 477 000 Euro leicht erhöht, weil das Ergebnis des Haushalts 2017 besser war, als geplant. Zudem wurden 40 500 Euro für ausstehende Baurechnungen beim Hochbehälter Leustetten angesetzt. Beim Materialaufwand entstanden die Mehrkosten bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen zum größten Teil durch die Unterhaltszahlungen für die Leitungen und Hausanschlüsse sowie für den Hochbehälter Leustetten. Die Abschreibungen sind auf 968 000 Euro gesunken. Die Kosten für die Instandhaltung ist deutlich geringer als im Vorjahr, was daran liegt, dass 2016 die Sanierung des Betriebsgebäudes enthalten war.

Als Nächstes stand die Haushaltsplanung für 2019 aupf der Tagesordnung. Bürgermeister Thomas Gasser wies vorab auf die noch ausstehenden Kosten für die Innensanierung des Hochbehälters Leustetten und die Kosten für die Fernwirkanlage hin, die in der zukünftigen Haushaltsplanung berücksichtigt werden müssen. Zudem können Kosten auf die Surgruppe zukommen, wenn Kommunen Straßen sanieren und dabei auch Leitungen des Wasserversorgers erneuert werden müssen.

Franz Hasholzner stellte den Verbandsräten den Haushaltsentwurf vor. Im Personalbereich ist ein Mitarbeiter mehr eingeplant. Auch über Vermögensplan, Finanzplan und Stellenplan gab Hasholzner Auskunft. Abgestimmt wird über den Haushaltsplan erst bei der nächsten Versammlung, die voraussichtlich im kommenden Februar stattfinden wird. sd

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