»Kleiner Schritt in die richtige Richtung« – Sport für Kinder unter 14 Jahren ab Mittwoch möglich

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Das Training im Freien für unter 14-Jährige in Gruppen von höchstens fünf Kindern ist auch bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 erlaubt – und zwar schon ab Mittwoch, den 28. April. Foto: dpa

Endlich mal gute Nachrichten! Der organisierte Sport hat bei der bayerischen Politik erwirkt, dass der Freistaat die Regelungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes jetzt auch in seiner Landes-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung umsetzt. Das heißt: Das Training im Freien für unter 14-Jährige in Gruppen von höchstens fünf Kindern ist auch bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 erlaubt – und zwar schon ab Mittwoch, 28. April! Trainer dürfen an diesem Sport teilnehmen, wenn sie ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis nachweisen können. Vollständig geimpfte Personen werden negativ getesteten Personen gleichgestellt.


»Das Festhalten an den strengeren Regelungen für den Sport in Bayern trotz einer Erleichterung im Bundesgesetz war für uns nicht nachzuvollziehen«, sagt Jörg Ammon. »Das haben wir sehr deutlich gemacht. Die Politik ist unserer Forderung, wenigstens die zarten und maßvollen Erleichterungen aus dem Bundesgesetz auch in Bayern umzusetzen, nun nachgekommen. Das ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung«, ergänzte der Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbands (BLSV).

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Die Bayerische Staatsregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am Dienstag Nachbesserungen bei den Regeln für das kontaktlose Training von Kindern unter 14 Jahren beschlossen und damit die im Vergleich zur Bundes-Notbremse strengeren Vorgaben im Freistaat aufgegeben.

Auch der Bayerische Fußball-Verband (BFV) meldete sich zu Wort. »Grundsätzlich ist alles zu begrüßen, was das Leben für unsere Kinder in diesen Zeiten verbessert. Von daher sind wir erst einmal froh, dass es auch bei der Staatsregierung eine Einsicht gibt. Das ist aber allenfalls ein Schrittchen in die richtige Richtung«, sagt BFV-Geschäftsführer Jürgen Igelspacher. Er erneuert aber auch das, was BFV-Präsident Rainer Koch bereits in der vergangenen Woche betont hatte: »Wir bleiben dabei: Nahezu alle Experten-Meinungen und harten Fakten werden erneut negiert. Der Amateur- und Jugendfußball stellt kein pandemisches Problem dar, sondern ist vielmehr fixer Teil der Lösung. Das muss endlich auch so akzeptiert werden.«

Igelspacher legte noch nach: »Bis heute kann niemand erklären, warum in der Schule getestete Kinder nicht auch am Nachmittag in größeren Gruppen und ohne Altersbeschränkung gemeinsam unter Aufsicht sowie unter Einhaltung der etablierten Hygienekonzepte trainieren dürfen. Sport ist wichtig für unsere Gesellschaft, er ist wichtig für die Gesundheit. Der Sport gibt Menschen Bewegung und Lebensfreude zurück, ganz besonders Kindern und Jugendlichen. Das bleibt ihnen mit dieser Regelung faktisch verwehrt und hat drastische Folgen – für Körper und Psyche, aber auch für den Unterbau in unseren Vereinen.« fb

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