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Klamotten kaufen in der Krise

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Viele Klamotten liegen in den Läden herum. Sie sollen mit Hilfe von Schnäppchen schneller verkauft werden. Foto: Martin Gerten/dpa Foto: dpa

Wer im Moment durch die Innenstädte läuft, dem fallen vielleicht die vielen Angebote von Modeläden auf. Mit besonders günstigen Preisen versuchen die Läden, Kunden anzulocken. Denn durch die Corona-Krise haben sie nur sehr wenig verkauft.


200 bis 300 Millionen unverkaufte T-Shirts, Hosen und Pullis stapeln sich deshalb in den Modegeschäften, schätzen Fachleute. Das liegt zum einen daran, dass die Geschäfte wochenlang geschlossen waren. Doch auch jetzt haben die Leute wenig Lust, neue Kleidung zu kaufen. Denn oft kaufen Menschen etwas für einen bestimmten Anlass. »Aber an solchen Anlässen - egal ob eine Party, ein Urlaub oder eine Hochzeit - fehlt es seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie«, sagt ein Fachmann.

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Experten vermuten, dass sich an der Kauflust der Menschen erst zur Weihnachtszeit wieder richtig was ändern könnte. Für die Läden wäre die lange Zeit ohne große Einnahmen schwer. Deshalb versuchen sie zumindest, Menschen durch Schnäppchen zum Kaufen zu bringen.