»Kinder brauchen andere Kinder«

Ein Kind malt
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Viele Kinder leiden sehr unter den vielen Corona-Regeln. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Foto: dpa

Mit vielen Freunden treffen? Geht nicht, wegen Corona. Urlaub? Auch schwierig. Schule? Seit Monaten immer wieder nur von zu Hause. Millionen Kinder in Deutschland haben ein schwieriges Corona-Jahr hinter sich. Experten berichten nun, was das für Kinder bedeutet.


Seit über einem Jahr bringt das Coronavirus bestimmt auch dein Leben durcheinander. Du darfst dich seltener mit Freunden treffen. Vielleicht kannst du deinen Lieblingssport oder andere tolle Sachen nicht mehr machen. Dazu kommt Unterricht von zu Hause.

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Ein neuer Bericht zeigt nun: Für Kinder ist es sehr belastend, dass das Leben in so vielen Bereichen eingeschränkt ist. Viele sind sehr unzufrieden und haben keine Zuversicht.

»Seit mehr als einem Jahr fehlt nun ganz viel von dem, was für Kinder und für Jugendliche ihr Wohlbefinden ausmacht«, sagte Georg Graf Waldersee von Unicef am Dienstag. Die Organisation setzt sich für Kinder auf der ganzen Welt ein.

In Schulen oder auch in Sportvereinen kann man viele spannende Erfahrungen machen. Du kannst mit anderen Kindern reden, neue Dinge erfahren, Quatsch machen und spielen. Zu Hause vor dem Computer-Bildschirm ist das nicht so einfach. »Kinder brauchen andere Kinder«, sagte der Experte Hans Bertram.

Besonders für Kinder in der Grundschule finden Fachleute deshalb Unterricht in der Schule wichtig. Durch Corona ist das Lernen viel schwieriger geworden. Mal im Klassenzimmer, mal im Kinderzimmer - das ist schon verwirrend! Oft gibt es auch noch technische Probleme, wenn der Lehrer per Video unterrichtet oder Aufgaben per Mail verschickt.

Viele Eltern sind sehr besorgt. Sie glauben, dass ihre Kinder durch Corona weniger lernen. Sie haben Experten in einer Umfrage gesagt, dass ihre Kinder nur etwa vier Stunden am Tag mit Lernen verbringen. Vor Corona waren es mehr als sieben.

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